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Es gibt neue Texte für Casino Zero

Es gibt neue Texte für Casino Zero

St. Wendel. Dass die Sommerferien nicht nur zum Faulenzen da sind, zeigten fünf Mädchen, die während der freien Zeit an einem Workshop im Jugendwerkhaus Theley teilnahmen. Gemeinsam mit der Jugendbeauftragten der Gemeinde Tholey, Nicole Lauck, und der Lyrikerin Martina Merks-Krahforst, die den Kursus leitete, schrieben die Jugendlichen im Alter von zehn bis 17 Jahren ihre eigenen Songtexte

St. Wendel. Dass die Sommerferien nicht nur zum Faulenzen da sind, zeigten fünf Mädchen, die während der freien Zeit an einem Workshop im Jugendwerkhaus Theley teilnahmen. Gemeinsam mit der Jugendbeauftragten der Gemeinde Tholey, Nicole Lauck, und der Lyrikerin Martina Merks-Krahforst, die den Kursus leitete, schrieben die Jugendlichen im Alter von zehn bis 17 Jahren ihre eigenen Songtexte. Die Themen Freundschaft, Mut, Jahreszeiten und Spaß hatten sie sich bereits im Vorfeld gemeinsam überlegt. Heraus kamen gefühlvolle Texte mit treffenden Titeln wie "Du schaffst das" oder "Du machst das Ding", die sich mit den Gedanken, Sorgen und Hoffnungen von Jugendlichen beschäftigen. Die Band Casino Zero aus dem Raum St. Wendel, die durch Auftritte bei verschiedenen Festen und Festivals oder Stefan Raabs Bundesvision Songcontest, bei dem sie in diesem Jahr das Saarland vertraten, bekannt wurde, erklärte sich bereit, einige der Texte zu richtigen Songs zu verarbeiten. Auch sie kamen am vergangenen Mittwoch ins Jugendwerkhaus, wo die Mädchen ihnen die fertigen Texte stolz präsentierten. "Das ist wirklich eine super Leistung von euch", lobte Schlagzeuger Dominik Rivinius. "Wir wissen wie schwer es ist, solche Texte zu schreiben." Projektleiterin Merks-Krahforst weiß die Behümungen der Teilnehmerinnen zu schätzen: "Es war teilweise schon anstrengend. Alle diese Texte sind innerhalb von nur zwei Treffen entstanden." Und dabei gab es einiges zu beachten. So ist es für die spätere Vertonung sehr wichtig, dass die Silbenzahl der einzelnen Zeilen ungefähr übereinstimmt. "Es war schwer in den Text reinzufinden", bestätigt Melissa Morbach aus Tholey. "Und dann musste man immer noch passende Reime finden. Aber wenn man sich vorher Notizen gemacht hat, ging es leichter", so die 13-Jährige. Mitstreiterin Celine Stoll, zehn Jahre, gibt Melissa recht: "Ich habe mir auch zu Hause viele Gedanken gemacht und am Text rumgebastelt. Aber ich würde sofort wieder bei sowas mitmachen." In den nächsten Wochen wird die Band die Songs durcharbeiten. Erst dann können sie entscheiden, welche Texte sie vertonen wollen. Diese sollen dann bei einem kleinen Konzert im Jugendwerkhaus vorgestellt werden. "Es war ein weiter Weg von der ersten Idee über den Entwurf, hin zu dem fertigen Song", erklärt Merks-Krahforst der Band. "Jedenfalls haben wir viel, viel Papier gebraucht!" bi