Erstes Konzert der Reihe „Flower Power“ im neuen Alm-Biergarten

Erstes Konzert im neuen Alm-Biergarten : Zeit für zwei und viele Zuhörer

Regionale Bands präsentieren bis Anfang September jeden Donnerstag Musik der 1960er bis 1990er Jahre. Jetzt traten sie erstmals im neuen Alm-Biergarten auf.

Die neu eröffnete Schaumbergalm hat ihre erste Belastungsprobe mit Bravour bestanden und sogar alle Erwartungen übertroffen, was den Besucheransturm betraf. Um 19 Uhr sollte es losgehen. Schon weit vorher strömten Menschen über Menschen auf den Schaumberg. Ein Parkplatz war nicht mehr zu finden. Bis weit hinunter Richtung Schaumbergbad wurde jeder freie Platz genutzt, um schnell noch zu parken und nicht den Beginn der Sommer-Konzertreihe „Flower Power am Schaumberg-Tower“ zu verpassen. Oben angekommen, ging dann die Platzsuche in dem neuen Biergarten weiter. Denn auch hier war, noch ehe die Band Time 4 Two den ersten Takt anschlug, die Bude voll. Wer keinen Sitzplatz mehr ergatterte, freute sich über einen Stehplatz vor der Bühne.

Als Horst Klesen und Werner Frey pünktlich um 19 Uhr loslegten, war die Stimmung im Biergarten bereits bestens. Bei „Flower Power am Schaumbergtower“ trifft man sich: Freunde, Bekannten und Nachbarn. Die neuen Betreiber der Schaumbergalm, Cornel Hahnenberg und Klaus Körner, organisieren seit dieser Saison die Konzertreihe in Kooperation mit der Gemeinde Tholey.

Time 4 Two präsentierte viele Klassiker von Kultbands wie den Beatles oder Simon & Garfunkel. Da wurde dann auch in den vorderen Reihen des Publikums im Takt geklatscht, gewippt und die eine oder andere Zeile mitgesungen. Und mittendrin ganz vorne und nahe an der Bühne Ilse Klesen. Frohgelaunt klatschte sie jeden Song mit und wog sich im Takt hin und her. Die 82-Jährige aus Steinbach-Lebach verpasst kaum ein Konzert von Time 4 Two. Dazu hat sie auch einen guten Grund. Denn Musiker Horst Klesen ist ihr Sohn. „Bei seinen Konzerten auf dem Schaumberg bin ich jedes Mal dabei. Dem Horst ist die Musik in die Wiege gelegt. Das hat er vom Papa geerbt“, verriet Ilse Klesen stolz. Für sie sei es jedes Mal ein besonderes Erlebnis, den Sohn musizieren zu hören. „Einmal die Woche kommt er zu mir zum Essen und zeigt mir dann oft auch seine Eigenkompositionen“, so die lebensfrohe Musikermutter. Begleitet wird sie zu den Konzerten oft von Freundin Elisabeth Müller. Auch sie genoss das Konzert und das Ambiente der neuen Schaumbergalm in vollen Zügen: „Die neue Alm ist sehr schön geworden. Es macht uns so richtig Freude, hier zu sitzen und das Konzert zu hören.“

„Flower Power am Schaumbergtower“ geht am Donnerstag, 25. Juli, weiter mit Cry in Heaven. Die der Saarbrücker Coverband präsentiert dann einen abwechslungsreichen Mix aus Rock und Pop. Dabei werden Rockklassiker und Popballaden aus dem vergangenen Jahrzehnt von Bon Jovi über Pink bis hin zu Adele neu interpretiert. Noch bis zum 5. September geht die Musikreihe.

Begeistert bei Flower Power: Ilse Klesen (Bildmitte rechts) verpasst keinen Auftritt ihres Sohnes. Foto: Marion Schmidt

Die nächsten Termine der Reihe „Flower Power am Schaumbergtower“ sind am: 1. August.: Bixi Chicks, 8. August.: Big Wave & the Bandits, 14.August: Die Nimmermüden (mittwochs), 22. August: Sabrina Boncourt & Band, 29. August: Roast Beat, 5. September: Splendid. Die Konzerte beginnen jeweils um 19 Uhr. Der Eintritt in den Biergarten der Schaumberg-Alm ist kostenlos.

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