Sommerfest: Ein Sommerfest für alle Generationen

Sommerfest : Ein Sommerfest für alle Generationen

Zum Abschluss der Ferien konnten Kinder und Erwachsene eine Erlebniswelt auf dem Schaumbergplateau entdecken.

Die Gemeinde Tholey hatte mit ihrem Generationenbüro zum Abschluss der Ferien ein Sommerfest für alle Generationen organisiert. Das Schaumbergplateau verwandelte sich an diesem Tag in eine Erlebniswelt mit vielen Mitmachangeboten und einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm. „Wir wollen auch in Zukunft mit unserem Fest die Ferien ausklingen lassen“, sagte Bürgermeister Hermann Josef Schmidt (CDU) zu dem neuen Veranstaltungsformat.

Schon eine feste Institution bei den Aktionen auf dem Schaumberg ist Erlebnispädagoge und Klettertrainer Fabian Thömmes. Er lud die Besucher ein, mit professionellem Klettergeschirr gesichert am Treppenaufgang des Schaumbergturmes hinaufzuklettern, um dann an einer Seilrutsche wieder hinunterzurutschen. Wem diese Aktivität bei den hochsommerlichen Temperaturen zu hitzig war, der konnte sich im Tauchcontainer der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) St. Wendel beim Schnuppertauchen abkühlen.

Eine kleine Abkühlung gab es auch bei den Löschspielen der Feuerwehr. Elaine Neumann, Generationenbeauftragte der Gemeinde Tholey, hatte sich für das erste Sommerfest einiges einfallen lassen: „Unser Fest soll ein Angebot für die ganze Familie sein und die Generationen zusammenbringen. Kinder sollen sich gemeinsam mit Eltern und Großeltern amüsieren.“ So konnten die Kinder am großen Basteltisch des Familienberatungszentrums der Gemeinde Tholey Mandalas und Lesezeichen basteln. Ines Ney und Barbara Klein staunten nicht schlecht über das Geschick der Kinder. Pauline Groß aus Tholey nutzte die Gelegenheit, ein Lesezeichen zu basteln. „Im Bett lese ich vor dem Schlafen immer mit meiner Mama eine Gutenachtgeschichte. Aber wir wissen oft nicht, bis wohin wir schon gelesen haben“, erklärte die Vierjährige.

Währenddessen konnten die älteren Besucher des Festes am Gesundheitsstand des Tholeyer Seniorenheims einen Gesundheits-Check absolvieren. Frischer Waffelduft lockte die Besucher an den Stand des Landfrauenvereins Schaumberg-Sotzweiler. Auch das Bühnenprogramm spiegelte das generationenübergreifende Motto des Sommerfests wieder. Elaine Neumann: „Wir wollen den Vereinen auch ein Schaufenster geben, um sich zu präsentieren und für ihre Angebote zu werben.“ So warben beispielsweise Gruppen mit ihren Vorführungen für den Sport in ihrem Verein. Eine Frauengruppe des TV St. Wendel präsentierte tänzerische Gymnastik, während ein Tanzpaar des Hasborner Karnevalsvereins HaDauKV einen Showtanz auf die Bühne brachte.

Passend zu den hochsommerlichen Temperaturen zauberte Dédé Mazietele Vavi mit seinen Liedern und Trommelklängen einen faszinierenden Hauch Afrika auf den Schaumberg. In seinem Trommelworkshop holte der Musiker Kinder mit ihren Eltern auf die Bühne und führte sie in die rhythmische Kunst des Trommelns ein.

Wie kein anderer schaffte es Liedermacher Dennis W. Ebert  mit seinem Programm „Eddi Zauberfinger“, Kinder in seinen Bann zu ziehen und zum Mitmachen zu animieren. Wer gerne vor der Kamera steht, konnte sich bei einem Fotoshooting von den Fotofreunden Schaumberg-Nahe ablichten lassen. Ein Höhepunkt des Sommerfestes war die vom Sozialministerium initiierte Kochaktion „Kochen für Jung und Alt mit Prominenten“. Staatsekretär Stephan Kolling (CDU), Landrat Udo Recktenwald (CDU), Tholeys Bürgermeister Hermann Josef Schmidt (CDU) und Adrian Köhler vom Saarländischen Fußballverband zogen Schürzen und Kochmützen an, um gemeinsam mit einigen Kindern eine Chorizo-Linsensuppe zu kochen. Ministerin Monika Bachmann (CDU) kam später zur Kostprobe und genoss mit vielen Besuchern das schmackhafte Ergebnis der Mehrgenerationen-Köche.

Dédé Mazietele Vavi begeisterte das Publikum des Sommerfestes mit seinem afrikanischen Trommelwirbel. Foto: Marion Schmidt

Elaine Neumann war am Ende des Tages hochzufrieden mit ihrem Sommerfest: „Für die beteiligten Vereine war unser Fest gewinnbringend. Von dem Hasborner Karnevalsverein habe ich gehört, dass während unserer Veranstaltung Kontakte geknüpft und neue Mitglieder angeworben werden konnten. Trommler Dédé hat es besonders gut gefallen. Er hatte sich bereits dreimal bei mir verabschiedet und blieb schließlich bis zum Schluss.“

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