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Ein Pflaster von der Feuerwehr

Ein Pflaster von der Feuerwehr

Bergweiler. Dass Mitglieder der freiwilligen Feuerwehren Tag und Nacht einsatzbereit sind, ist kein Geheimnis. Der Löschbezirk Bergweiler hat sich momentan allerdings ein ganz besonderes Projekt vorgenommen: Seit dem vergangenen Wochenende sind sowohl die Mitglieder der aktiven Wehr als auch der Alterswehr täglich im Einsatz, um Verbundsteine vor dem Dorfgemeinschaftshaus zu verlegen

Bergweiler. Dass Mitglieder der freiwilligen Feuerwehren Tag und Nacht einsatzbereit sind, ist kein Geheimnis. Der Löschbezirk Bergweiler hat sich momentan allerdings ein ganz besonderes Projekt vorgenommen: Seit dem vergangenen Wochenende sind sowohl die Mitglieder der aktiven Wehr als auch der Alterswehr täglich im Einsatz, um Verbundsteine vor dem Dorfgemeinschaftshaus zu verlegen. "Dieser Platz war bislang nur geschottert und in Bergweiler gab es schon länger den Wunsch, den Platz zu befestigen", erklärt Ortsvorsteher Hans Stock. Eine Folge der mangelnden Befestigung war, dass vor allem bei regnerischem Wetter immer wieder Schmutz von Außen in die erst im vergangenen Jahr renovierten und sanierten Räume getragen wurde. Weil auch die Feuerwehr den Platz regelmäßig als Parkraum nutzt, erklärte die gesamte Mannschaft um Löschbezirksführer Peter Notar sich spontan bereit, bei der Sanierung des Platzes tatkräftig anzupacken: Nachdem eine Fachfirma die Vorarbeiten geleistet hatte und den Platz ausgekoffert, geschottert und die Randsteine gesetzt hatte, rücken nun täglich die Floriansjünger an: Schon am Morgen kommen die Mitglieder der Alterswehr und bereiten das Pflasterbett vor, ab 17 Uhr machen sich dann die Aktiven nach ihrem normalen Tagwerk an die Arbeit, um die Verbundsteine zu platzieren und den gesamten Platz so neu zu gestalten. "Dieses Engagement ist vorbildlich und beispielhaft", urteilte Bürgermeister Hermann Josef Schmidt, der sich selbst vor Ort ein Bild von den handwerklichen Fertigkeiten der Feuerwehrleute machte. Durch diese ehrenamtliche Arbeit spare die Gemeinde bei der Baumaßnahme, weil lediglich das Material und die Vorarbeit der Fachfirma bezahlt werden müsse, was schon allein immerhin mit etwa 60 000 Euro zu Buche schlage. "Ohne die ehrenamtliche Arbeit wäre die Neugestaltung des Vorplatzes vor dem Dorfgemeinschaftshaus teurer geworden", sagte der Bürgermeister. red