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Bei den Schlaufüchsen heißt es „Wasser marsch“

Bei den Schlaufüchsen heißt es „Wasser marsch“

Spannende und abwechslungsreiche Tage erlebten die Schlaufüchse. Sie lernten Wissenswertes zum Thema Feuer. Höhepunkt war aber die Fahrt im Feuerwehrauto.

Brandschutzerzieher Michael Scherer war im Hasborner Kindergarten St. Bartholomäus zu Gast, um 16 Vorschulkinder, genannt Schlaufüchse, in Sachen Brandschutz fit zu machen. Die Feuerwehr macht es sich seit Jahren zur Aufgabe, die Kinder altersgerecht für die Gefahren durch Feuer zu sensibilisieren und über das richtige Verhalten im Brandfall zu informieren. Das geschieht mit vielen spielerischen Elementen. So lernten die Kinder den Doppelcharakter des Feuers und die Wirkungsweise eines Rauchmelders kennen. Weitere Themen waren das richtige Verhalten im Brandfall und die Alarmierung der Feuerwehr durch den Notruf. Die Notrufnummer wussten alle Kinder auf Anhieb, und sie konnten sogar mit einem Telefon einen Notruf an die Feuerwehr absetzen.

 Die Schlaufüchse bei der Feuerwehr. Fotos: Michael Scherer
Die Schlaufüchse bei der Feuerwehr. Fotos: Michael Scherer

Nach diesem Sachkundeunterricht stand am dritten Vormittag zunächst eine Räumübung des Kindergartens an. Anschließend besuchten die Schlaufüchse die Feuerwehr in ihrem Gerätehaus. Zunächst wurde ihnen im Schulungsraum ein Film über das richtige Verhalten bei einem Feuer gezeigt und wie die Feuerwehr zum Einsatz alarmiert wird. In der Fahrzeughalle wurde ihnen die persönliche Schutzausrüstung eines Feuerwehrmannes vorgestellt und das Anlegen eines Atemschutzgerätes demonstriert. Das Topereignis war jedoch, als sie selbst, aufgestattet mit Feuerwehrjacke und echtem Feuerwehrhelm, "Wasser marsch" an Strahlrohren geben durften und am Lenkrad der Feuerwehrautos sitzen durften.