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Aus defektem Lift gerettet: Putzfrau entschuldigt sich

Aus defektem Lift gerettet: Putzfrau entschuldigt sich

Über Stunden musste eine Frau in der Aufzugskabine ausharren, bis sie die Feuerwehr aus der misslichen Lage befreite. Denn der herbeigeeilte Techniker konnte den Fahrstuhl nicht bedienen. Ab heute soll er wieder funktionieren.

Für Menschen mit Platzangst eine traumatische Vorstellung: Der Aufzug bleibt stecken, zwischen zwei Stockwerken. Über Stunden die Tür versperrt. Kein Entrinnen ist möglich.

So ist es Sonntag einer Frau ergangen, die über Stunden in dem gläsernen Außenlift des Tholeyer Schaumbergturms festsaß (wir berichteten). Die Feuerwehr musste sie aus ihrem Gefängnis in fünf Meter Höhe befreien.

Seit Montag steht fest, wie es zu dem unfreiwilligen Stopp kam: "Sicherheitskontakte haben einen Notstopp eingeleitet", informierte Eric Hülsberg, Pressesprecher im Rathaus. Die Kabine hatte darauf zwischen zwei Etagen festgehangen. Mit einer Leiter brachten Wehrleute die 47-Jährige Sonntagmittag in Sicherheit. Um 7.30 Uhr war die Putzfrau eingestiegen, um an ihre Arbeit zu gehen. Doch stattdessen musste sie Stunden in dem Lift zubringen. Sie schien die beengte Situation gut verkraftet zu haben. Denn laut Feuerwehr entschuldigte sich die Wadernerin nach der Rettung bei den Helfern für die Unannehmlichkeiten - für die sie nichts konnte. Sie hatte lediglich nach dem abrupten Fahrtende per Notruf den Techniker alarmiert.