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Ärzte: Opfer (14) von Hasborner Feriencamp außer Lebensgefahr

Ärzte: Opfer (14) von Hasborner Feriencamp außer Lebensgefahr

Der Junge, der während eines Zeltlagers in Hasborn-Dautweiler schwer verletzt worden ist, schwebt nicht mehr in Lebensgefahr . Wie die St. Wendeler Polizei auf SZ-Anfrage informiert, teilten dies die Ärzte mit.

Zum genauen Gesundheitszustand des 14-Jährigen aus Bergweiler machten die Mediziner indes keine Angaben. Er werde weiterhin in der Homburger Universitätsklinik behandelt. Mittlerweile seien am Dienstag auch erste Zeugen zu dem Zwischenfall befragt worden, bestätigte ein Polizeisprecher. Über deren Aussagen wurde nichts bekannt.

Bislang gehen die Ermittler von einem tragischen Unglück aus, bei dem der Schüler lebensgefährliche Blessuren davontrug. Demnach deute alles darauf hin, dass sich der junge Teilnehmer des Feriencamps ungewollt mit einem Halsband strangulierte und von Betreuern wiederbelebt werden musste. Zuerst kam er in der Nacht auf Samstag in eine Saarlouiser Klinik (wir berichteten). Die mehrtägige Ferienfreizeit hatten die Jugendfeuerwehren in der Gemeinde Tholey veranstaltet. Laut eines Sprechers im Rathaus kümmerten sich 27 Erwachsene um die mehr als 60 Teilnehmer. Einige mussten nach dem Vorfall psychologisch betreut werden.