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SZ zeigt Fotos von Lesern anlässlich des Martinstags im Kreis St. Wendel

Sonne, Mond und Sterne : Da oben leuchten die Sterne, hier unten leuchten wir

Jedes Jahr am Martinstag erhellen die Kinder mit oftmals selbst gebastelten Laternen die Dunkelheit. Das soll auch in diesem Jahr so sein – nur anders.

Licht hat für Christen seit jeher eine besondere Bedeutung. Steht die Dunkelheit symbolisch für das Böse und den Teufel, ist das Licht ein Symbol für Christus. Das erklärt, warum die Kinder alljährlich an St. Martin mit hellen und bunten Laternen durch die Dunkelheit ziehen. Vorweg und hoch zu Ross reitet meist ein Mann oder eine Frau, verkleidet als römischer Soldat. Oft teilt der Soldat am Ende des Umzugs seinen Mantel mit einem Bettler, angelehnt an die gute Tat des Heiligen. Dann wird ein großes Martinsfeuer entzündet. Gemeinsam werden Lieder gesungen und für jedes Kind gibt es eine süße Martinsbrezel. Vielerorts werden zudem Tombolas organisiert – nicht selten ist der Hauptpreis eine Martinsgans. So ist es gemeinhin. Doch nicht in diesem Jahr.

Die Corona-Pandemie und der Versuch, sie einzudämmen, lassen keine Umzüge zu. In vielen Orten haben sich die Menschen aber etwas einfallen lassen, wie sie trotz aller Unbilden St. Martin feiern können. Mancherorts reitet der Heilige auf seinem Pferd durch die Straßen und winkt den Kindern in den Häusern zu. In zahlreiche Fenstern werden Laternen gegen die Dunkelheit anstrahlen und die eine oder andere Martinsbrezel wird auch verteilt werden.

Wir haben unsere Leser gebeten, uns Fotos von Laternen zuzusenden, die gegen die Dunkelheit anstrahlen. Eine Auswahl der zugesandten Fotos zeigen wir auf dieser Seite, alle anderen gibt es im Netz.

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