SZ-Radtour 2023 in Nonnweiler Für den guten Zweck – Fahren Sie mit der SZ ab der Talsperre Nonnweiler zum Hunnenring

Die 22. SZ-Radtour startet am Samstag, 16. September, 11 Uhr, auf der Dammkrone in Nonnweiler. Jetzt anmelden.

So war’s 2015 bei der SZ-Radtour in Kastel. Jetzt geht es wieder in die Gemeinde Nonnweiler, nämlich ab der Talsperre Nonnweiler am Hunnenring vorbei durch den Hochwald.

So war’s 2015 bei der SZ-Radtour in Kastel. Jetzt geht es wieder in die Gemeinde Nonnweiler, nämlich ab der Talsperre Nonnweiler am Hunnenring vorbei durch den Hochwald.

Foto: B & K/Franz Rudolf Klos

Durch die herrliche Mittelgebirgslandschaft des Hochwaldes führt die 22. SZ-Radtour am Samstag, 16. September. Start ist an diesem Morgen um 11 Uhr auf dem Damm der Talsperre Nonnweiler.

Nachdem wegen schlechten Wetters die 22. Tour im vergangenen Jahr abgesagt werden musste, gibt es in diesem Jahr die ersehnte  Neuauflage. Gemeinsame Veranstalter sind der Landkreis St. Wendel, die Gemeinde Nonnweiler, der Talsperrenverband Nonnweiler und die Saarbrücker Zeitung. Und das  in Zusammenarbeit mit dem TuS Peterberg, unterstützt von DRK, Feuerwehr und Polizei. Eine Neuheit gibt es in diesem Jahr. Die Radler unterstützen die SZ-Wohltätigkeitsaktion „Hilf-Mit!“. Denn der Gewinnsparverein der Sparda-Bank  spendet für jeden gefahrenen Kilometer jeden registrierten Radlers einen Euro.

Sie können zwischen zwei Touren wählen

Blick auf die Talsperre Nonnweiler, die an den Nationalpark Hunsrück-Hochwald angrenzt. Auf der Dammkrone startet die SZ-Radtour.

Blick auf die Talsperre Nonnweiler, die an den Nationalpark Hunsrück-Hochwald angrenzt. Auf der Dammkrone startet die SZ-Radtour.

Foto: Bonenberger & Klos/B&K

Zwei Touren sind im Angebot. Eine kürzere Route über rund zwölf Kilometer führt rund um den Stausee. Die längere Tour ist 29,5 Kilometer lang, geht am Hunnenring vorbei zum größten Teil durch den Nationalpark Hunsrück-Hochwald. 500 Höhenmeter sind hier zu überwinden. An einer Getränkestation versorgt die Feuerwehr Züsch/Neuhütten die Teilnehmer. Beide Touren begleiten Guides des TuS Peterberg.

Wer die kürzere Route wählt, behält den Stausee quasi die ganze Zeit im Blick und umrundet ihn. Diese Tour über eine Strecke von etwa zwölf Kilometern eignet sich für Familien mit Kindern und Genussfahrer. Unterwegs wird es noch galaktisch, denn der 1996 angelegte Planetenlehrweg mit neun Stationen gehört zur Route.

Für ambitionierte Radler und E-Bike-Fahrer hat der TuS Peterberg eine 29,5 Kilometer lange Tour ausgesucht. Ein Großteil davon führt durch „das Herz des Nationalparks Hunsrück-Hochwald“, sagte schon im vergangenen Jahr  Hermann Backes,  Fahrradbeauftragter des Vereins. Dabei werden 500 Höhenmeter überwunden. Somit gibt es einige Steigungen unterwegs, gefahren wird überwiegend auf Waldwegen.  Auf Höhe des Wanderparkplatzes Otzenhausen verlassen die Teilnehmer den Seerundweg. Die Tour führt um den Ringwall. Wobei die Radfahrer an einer Stelle einen Blick auf die keltische Befestigungsanlage, die auch Hunnenring genannt wird, erhaschen können.

Kulinarisches Angebot und Musik

So wie sich auch die Talsperre über die beiden Bundesländer Saarland und Rheinland-Pfalz erstreckt, geht es auch während der Tour über die Grenze. Beispielsweise am Forsthaus Neuhof. Kurz darauf wird der höchste Punkt der Tour erreicht. Danach heißt es dann zur Entspannung bergab – und zwar in Richtung Neuhütten. Nun ist auch die Pausenstation nicht mehr weit. Mitglieder der Feuerwehr Züsch/Neuhütten erwarten die Tour-Teilnehmer an der Hütte des Skiclubs am Dollberg und geben dort die Verpflegung aus. Durchatmen, die ersten Eindrücke sacken lassen – dazu bietet sich hier die Gelegenheit.

Nach der Pause geht es weiter in Richtung „Züscher Hammer“. Dieses Zeugnis vorindustrieller Geschichte des Hochwaldes erinnert daran, dass bereits Anfang des 17. Jahrhunderts in Züsch das größte Eisenwerk des Hunsrücks entstanden war. Damit kehren die Radfahrer zurück zur Talsperre und deren Rundweg. Dieser bringt sie zum Ziel: dem Staudamm.

Bei der Rückkehr auf den Damm der Talsperre empfängt die Kolping-Kapelle Nonnweiler-Bierfeld musikalisch die Radler. Der Löschbezirk Bierfeld schmeißt den Grill an, im Bistro der Talsperre gibt es Getränke, Kaffee und Kuchen.

Sparda-Bank verlost unter allen Radlern eine Ballonfahrt

Zwei Premieren gibt es bei der 22. Tour: Zum einen radeln die Teilnehmer für einen guten Zweck, unterstützen die SZ-Wohltätigkeitsaktion „Hilf-Mit!“, die dieses Jahr 50 Jahre alt wird. Denn der Gewinnsparverein der Sparda-Bank spendet für jeden gefahrenen Kilometer jedes Teilnehmers einen Euro. Vor Ort bekommen die Teilnehmer ein Kärtchen zum Ausfüllen mit der ausgewählten Strecke, so dass die Gesamtspendensumme ausgerechnet werden kann. Die Kärtchen landen in einer Lostrommel. Denn die Sparda-Bank verlost unter allen Radlern eine Ballonfahrt.

Zum zweiten müssen sich die Interessenten anmelden. Und zwar  unter folgender E-Mail-Adresse: verlagsmarketing@sz-sb.de. Bitte bei der Anmeldung angeben: Vorname, Nachname, Postanschrift, Telefon, Teilnehmerzahl (weitere Namen), Strecke zwölf oder 29,5 Kilometer. Wer keinen Online-Zugang hat, kann sich auch telefonisch anmelden: (06 81) 5 02 52 55 (Montag bis Freitag, 9 bis 15 Uhr).

Noch ein Hinweis zu den Parkplätzen. Mit dem Auto kommt man nicht bis auf den Damm. Einen Parkplatz gibt es in Nonnweiler bei der Zufahrt zur Talsperre. Von da an geht es bergauf bis zum Damm. Der zweite ist am Keltenpark in Otzenhausen. Hier führt der Weg runter zur Talsperre und dann links auf einem Rundwegstück zum Damm. Parken kann man  auch im Ort Nonnweiler. Für alle Teilnehmer gilt Helmpflicht. Start ist um 11 Uhr. Deshalb empfehlen die Organisatoren, rechtzeitig anzureisen.

Anmeldung: Per E-Mail: verlagsmarketing@sz-sb.de. Bitte angeben: Vorname, Nachname, Postanschrift, Telefon, Teilnehmerzahl (weitere Namen), Strecke zwölf oder 29,5 Kilometer. Wer keinen Online-Zugang hat, kann sich auch telefonisch anmelden: (06 81) 5 02 52 55 (Montag bis Freitag, 9 bis 15 Uhr).

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