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SV Hasborn gibt die Rote Laterne ab

SV Hasborn gibt die Rote Laterne ab

Hasborn/Mayen. Der SV Hasborn hat die Rote Laterne in der Fußball-Oberliga Südwest abgegeben. Durch das 1:1 (0:1) beim Tabellenelften TuS Mayen vor 200 Zuschauern überholte Hasborn den FV Engers, der nach dem 0:2 gegen Roßbach/Wied nun Schlusslicht ist

Hasborn/Mayen. Der SV Hasborn hat die Rote Laterne in der Fußball-Oberliga Südwest abgegeben. Durch das 1:1 (0:1) beim Tabellenelften TuS Mayen vor 200 Zuschauern überholte Hasborn den FV Engers, der nach dem 0:2 gegen Roßbach/Wied nun Schlusslicht ist. In Mayen spielte für den nach einer Armverletzung noch nicht genesenen Hasborner Stammtorhüter Jörg Henkes wieder Jens Thurnes. "Er hat seine Sache erneut gut gemacht", lobte Spielertrainer Bernd Rohrbacher den Henkes-Vertreter. Kapitän Manuel Schirra war nach seinem Muskelfaserriss wieder von Beginn an dabei. Doch nach acht Minuten brach Schirras Verletzung wieder auf und er musste das Spielfeld verlassen. Für ihn kam Christian Hero in die Partie. In der 33. Minute gingen die Gastgeber durch den 19 Jahre alten Simon Krambrich in Führung. Der Mayener traf, nachdem die Hasborner im Mittelfeld den Ball verloren hatten. "Da waren wir uns zu schade, den Ball einfach weg zu dreschen", ärgert sich Rohrbacher über die Entstehung des Gegentreffers. Glück hatte seine Elf in der ersten Halbzeit, das Mayen bei einem Lattenschuss nicht noch ein weiterer Treffer gelang. "Nach dem Rückstand hat meine Mannschaft den Kampf aber angenommen und kam insbesondere im zweiten Spielabschnitt zu Torchancen", berichtet Rohrbacher. Eine davon nutzte Hero in der 61. Minute zum 1:1-Ausgleich. Danach hatten die Rot-Weißen durch Rohrbacher, Jan Stutz und wieder Hero noch Chancen zum Siegtreffer, es blieb aber beim 1:1. sem

Auf einen BlickHasborn meldet den ersten Neuzugang für die kommende Saison. Von Ligakonkurrent FC Homburg kommt Mittelfeldspieler Marco Wallscheid. Der in Körprich wohnende 19-Jährige wechselte vor der Saison von der A-Jugend des SV Thalexweiler zum FCH, wo er bislang neun Mal zum Einsatz kam. sem