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Steht der Tennisclub kurz vor der Auflösung?

Steht der Tennisclub kurz vor der Auflösung?

Namborn. Geht es mit dem Tennisclub Namborn (TCN) weiter, oder wird er aufgelöst? Diese Frage entscheidet sich auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am Freitag, 27. März, um 19 Uhr im örtlichen Clubhaus. Dieser neue Termin war notwendig geworden, weil auf der Jahreshauptversammlung kein Vorsitzender gefunden wurde und es so keinen neuen Vorstand gibt

Namborn. Geht es mit dem Tennisclub Namborn (TCN) weiter, oder wird er aufgelöst? Diese Frage entscheidet sich auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am Freitag, 27. März, um 19 Uhr im örtlichen Clubhaus. Dieser neue Termin war notwendig geworden, weil auf der Jahreshauptversammlung kein Vorsitzender gefunden wurde und es so keinen neuen Vorstand gibt. Andreas Haslinger, seit vier Jahren Vorsitzender, hatte aus beruflichen Gründen eine Wiederwahl abgelehnt. Auch von den übrigen 22 anwesenden Mitgliedern war niemand bereit, den Vorsitz anzutreten. Versammlungsleiter Manfred Erfurt dankte dem Vorstand, der bis zum 27. März kommissarisch im Amt bleibt, für die geleistete Arbeit. Der TC Namborn, 1975 gegründet, war einmal mit 220 Mitgliedern stärkster Verein im Ort. Derzeit hat noch 74 Mitglieder. Von ehemals 70 ist die Zahl der Jugendlichen auf unter zehn geschrumpft. Dabei habe der Vorstand in den vergangenen Jahren Angebote zu einem attraktiven Vereinsleben gemacht, die aber nicht angenommen wurden, so Haslinger. Der Vorsitzende hatte in der Versammlung aber auch Positives zu berichten. So habe sich die Verpachtung des Clubhauses an Bernd Hoffmann als Pächter vom Party Service Hoffmann als richtig erwiesen. Aus dem Clubhaus sei "ein Eventhaus für die Gastronomie" geworden. In diesem Jahr sind mit den Herren 40 und 50 wie 2008 zwei Teams für die Medenspiele des Saarländischen Tennisbundes gemeldet worden, so Sportwart Jürgen Scheid. Diese Gruppen könnten nur mit Spielern des TC Hirstein und Baltersweiler auflaufen. Der TC Namborn verfügt über zehn aktive Spieler. Von ihnen waren noch nicht einmal fünf in der Versammlung anwesend. "Das sagt alles zu unserer jetzigen Situation", so Scheid. se