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Stadtderby: SV St. Wendel kann mit Sieg gegen FC Titel fast klar machen

Stadtderby: SV St. Wendel kann mit Sieg gegen FC Titel fast klar machen

St. Wendel. Tabellenführer SV St. Wendel war der große Gewinner des vergangenen Spieltags in der Fußball-Kreisliga B St. Wendel - und dass, obwohl der SV spielfrei war. So hatte die Mannschaft von Trainer Dirk Böffel Zeit, sich die Partie zwischen dem Stadtrivalen und härtesten Verfolger, dem FC St. Wendel, gegen den SV Namborn anzuschauen. Der FC verlor 1:2

St. Wendel. Tabellenführer SV St. Wendel war der große Gewinner des vergangenen Spieltags in der Fußball-Kreisliga B St. Wendel - und dass, obwohl der SV spielfrei war. So hatte die Mannschaft von Trainer Dirk Böffel Zeit, sich die Partie zwischen dem Stadtrivalen und härtesten Verfolger, dem FC St. Wendel, gegen den SV Namborn anzuschauen. Der FC verlor 1:2. "Die ganze Liga wollte uns ein Bein stellen, und das hat jetzt halt einmal geklappt", sagte FC-Trainer Markus Frank nach der unerwarteten Heimpleite. Damit hat der SV St. Wendel vor dem Topspiel an diesem Samstag, 12. April, 15.30 Uhr, auf dem eigenen Hartplatz acht Punkte Vorsprung auf den FC St. Wendel. Bei einem Sieg gegen den Stadtrivalen könnte die Böffel-Truppe die Meisterschaft planen. "Ich denke nicht, dass der SV St. Wendel sich den Titel noch nehmen lässt. Unabhängig davon, wollen wir das Derby gewinnen", erklärt FC-Trainer Markus Frank: "Wenn wir mit unserer jungen Mannschaft am Ende Zweiter werden, ist dies auch ein toller Erfolg. Die Meisterschaft war in dieser Spielzeit kein Muss." Während beim FC in dieser Woche Katzenjammer herrschte, war die Gefühlslage beim SV umgekehrt. Dort herrscht Euphorie und die Vorfreude aufs Derby ist riesengroß. "Bei uns sind alle Akteure heiß auf das Spiel", erklärt Trainer Böffel: "Mit einem Erfolg können wir den Sack zumachen. Dann müssten wir aus den verbleibenden fünf Partien nur noch fünf Punkte holen. Das sollte machbar sein." Für Böffel wäre der Titel ein toller Abschied aus St. Wendel. Der Spielertrainer wird den SV in Richtung seines Heimatclubs SC Alsweiler verlassen. Mittlerweile haben die Blau-Weißen einen Nachfolger für ihn gefunden. Pino Alaimo, zuletzt SV Ottweiler, wird die sportlichen Geschicke des SV St. Wendel lenken. "Sein Konzept hat uns überzeugt", sagt der SV-Vorsitzende Manfred Jung. sem