St. Wendel setzt auf die Wölfe

St. Wendel setzt auf die Wölfe

St. Wendel. Im Vorjahr schrammte Ex-Oberligist FC St. Wendel haarscharf am Aufstieg in die Kreisliga A vorbei. Hinter dem Stadtrivalen SV St. Wendel wurde der FC Zweiter. Dieses Jahr nehmen die Kicker aus der Kreisstadt einen neuen Anlauf auf den Titel. Am heutigen Samstag um 17 Uhr startet der FC mit einem Heimspiel gegen den SV Remmesweiler in die Saison der Kreisliga B St. Wendel

St. Wendel. Im Vorjahr schrammte Ex-Oberligist FC St. Wendel haarscharf am Aufstieg in die Kreisliga A vorbei. Hinter dem Stadtrivalen SV St. Wendel wurde der FC Zweiter. Dieses Jahr nehmen die Kicker aus der Kreisstadt einen neuen Anlauf auf den Titel. Am heutigen Samstag um 17 Uhr startet der FC mit einem Heimspiel gegen den SV Remmesweiler in die Saison der Kreisliga B St. Wendel. Das Problem: Die Meisterschaft ist in der aktuellen Spielzeit nicht gleichbedeutend mit einem Aufstieg. In einem Entscheidungsspiel gegen einen Sechsten der Kreisliga A hat der Meister der B-Klasse die Chance, sich für die Bezirksliga zu qualifizieren. Gelingt ihm in dieser Partie kein Sieg, spielt er in der Spielzeit 09/10 wie alle anderen B-Ligisten in einer der neuen Kreisligen A. "Ich halte es nicht für unmöglich, ein solches Entscheidungsspiel zu gewinnen. Wir haben ja auch im Pokal gegen den A-Ligisten Hirzweiler gewonnen", sagt St. Wendels Vorsitzender, Walter Bothur. Von seinem Team erwartet der Vereinsvorsitzende eine Platzierung in der vorderen Tabellenregion. "Härteste Konkurrenten um den Platz ganz oben sind Oberlinxweiler, Gehweiler und Namborn", so Bothur. Im Kampf um die vorderen Plätze setzt der Club auf den jüngsten Spielertrainer im Saarland: Kevin Wolf leitet seit der Trennung von Markus Frank im April mit gerade einmal 21 Jahren die sportlichen Geschicke der Kreisstädter. "Das ist ein Versuch von uns, den noch kein anderer Verein gewagt hat. Kevin genießt das Vertrauen seiner Mitspieler, und das ist bei einem Trainer das wichtigste", so Bothur. Unterstützt wird der junge Spielertrainer von Betreuer Heinz Hausmann, der früher selbst Trainer beim FC St. Wendel war. Zum FC zurückgekehrt ist übrigens der Bruder von Trainer Kevin Wolf, Daniel Wolf. Der Torjäger war erst im Winter von St. Wendel zur SG Neunkirchen-Selbach gewechselt war. Gegen Remmesweiler wird er aber noch nicht im Kader stehen, denn Daniel Wolf plagt sich derzeit mit einer Bänderverletzung herum. sem