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St. Wendel bekommt eine 2,6-Millionen-Finanzspritze

St. Wendel bekommt eine 2,6-Millionen-Finanzspritze

St. Wendel. Zuwendungsbescheide über rund 2,6 Millionen Euro hat der saarländische Europaminister und Chef der Staatskanzlei Karl Rauber dem St. Wendeler Bürgermeister Klaus Bouillon überreicht. Mit dem Geld werden das Bliesener Gemeindezentrum errichtet (wir berichteten), das Haus Gerhart in Hoof zum Gemeindezentrum umgebaut und saniert sowie die Grundschulen Nikolaus-Obertreis in St

St. Wendel. Zuwendungsbescheide über rund 2,6 Millionen Euro hat der saarländische Europaminister und Chef der Staatskanzlei Karl Rauber dem St. Wendeler Bürgermeister Klaus Bouillon überreicht. Mit dem Geld werden das Bliesener Gemeindezentrum errichtet (wir berichteten), das Haus Gerhart in Hoof zum Gemeindezentrum umgebaut und saniert sowie die Grundschulen Nikolaus-Obertreis in St. Wendel, in Oberlinxweiler, in Bliesen und in Niederkirchen energetisch saniert. Darüber hinaus bekommt die Wingertschule ein neues Multifunktionsfeld. Weiteres Geld fließt in den Ausbau der Freiwilligen Ganztagsgrundschule Nikolaus-Obertreis und der Freiwilligen Ganztagsgrundschule Oberlinxweiler. Insgesamt umfassen die Bau- und Sanierungsmaßnahmen, die von Bund, Land, Kreis und Stadt finanziert werden, ein Investitionsvolumen von rund vier Millionen Euro. Damit hat St. Wendel als eine der ersten Kommunen im Land ihr Zuschussvolumen des Konjunkturpakts Saar ausgeschöpft. "Mit diesen Investitionsmaßnahmen werden zum einen Grundschulen zu Ganztagsschulen ausgebaut, die den Anforderungen des saarländischen Bildungsprogramms gerecht werden. Zum anderen wird im energetischen Bereich so modernisiert, dass der kommunale Haushalt langfristig durch die Senkung der Heiz- und Betriebskosten nachhaltig entlastet wird", so Minister Rauber bei der Übergabe der Zuwendungsbescheide.Rauber lobte das schnelle Handeln der Stadt St. Wendel: "Dies zeigt, dass das Saarland ein Land der kurzen Wege ist. Deshalb wundert es nicht, dass kein Bundesland bei der Umsetzung konjunkturstützender Maßnahmen weiter ist als das Saarland. Mit diesen zusätzlichen Investitionen werden die Binnenkonjunktur im Landkreis und in der Stadt St. Wendel gestärkt, Beschäftigung gesichert und zukunftsfähige Strukturen geschaffen." red