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Sportlich auf dem Weg zur StrandfigurMutter und Sohn nehmen gemeinsam 19 Kilogramm ab

Sportlich auf dem Weg zur StrandfigurMutter und Sohn nehmen gemeinsam 19 Kilogramm ab

St. Wendel. Sommer, Sonne, Strandfigur- wenn das Wetter stimmt und luftige Kleidung angesagt ist, soll meist auch das Aussehen stimmen. Doch wer im Winter nicht auf sich achtet, erlebt im Frühjahr vor dem Spiegel das böse Erwachen. Den Winterspeck durch Gewaltkuren loszuwerden, hält aber nicht jeder für sinnvoll

St. Wendel. Sommer, Sonne, Strandfigur- wenn das Wetter stimmt und luftige Kleidung angesagt ist, soll meist auch das Aussehen stimmen. Doch wer im Winter nicht auf sich achtet, erlebt im Frühjahr vor dem Spiegel das böse Erwachen. Den Winterspeck durch Gewaltkuren loszuwerden, hält aber nicht jeder für sinnvoll."Wenn man sich fit halten will, sollte man nicht nur im Sommer Sport machen", erklärt Nathalie Bickelmann (Fotos: Thewes), 22 Jahre, aus Urweiler. Sie und ihre Freundin Aline Klein, 19 Jahre, aus Oberlinxweiler, geben zu, durch ihre Arbeit wenig Zeit zum Trainieren zu haben. "Ein wenig fehlt auch die Motivation", gestehen beide. "Extra für den Sommer viel abzunehmen halte ich aber für ungesund", meint Bickelmann bestimmt. Diese Meinung vertritt auch Felix Alles aus Freisen, 55 Jahre alt, der durch seine Arbeit im Kleidergeschäft Silin in St. Wendel mit vielen mehr oder weniger figurbewussten Leuten zu tun hat. "Nur für den Sommer abzunehmen ist Unsinn", erzählt Alles. "Viele Leute erleben dann nach ihren Diäten einen Jo-Jo-Effekt. Gewaltkuren sind nicht der richtige Weg." Im Übrigen legten Leute ab 30 Jahren viel mehr Wert auf ihr Figur als Jugendliche. "Die Computergeneration macht kaum Sport", berichtet Alles.Ebenso problematisch sieht Willi Müller, 68 Jahre, aus Macherbach die Unsportlichkeit vieler junger Leute: "Die Fettleibigkeit bei Jugendlichen nimmt immer mehr zu." Er und seine Frau Marianne, 62 Jahre, machen gerade eine Radtour durch St. Wendel. "Wir gehen jeden Tag Radfahren und achten das ganze Jahr über auf unsere Ernährung, nicht nur im Sommer", erklärt das Ehepaar.Doch dass junge Leute ebenfalls Spaß am Sport haben können, beweist Kathrin Brandt aus St. Wendel, 21 Jahre. "Ich halte mich durch regelmäßiges Schwimmen fit", bestätigt Brandt. Nur für den Sommer zu trainieren, halte sie für sinnlos. Im Winter ließen die Leute, denen es nur um die Figur ginge, doch wieder alles schleifen. "Ich lege nicht besonders viel Wert auf die richtige Bikini-Figur. Ich schwimme, weil es mir Spaß macht."Spaß beim Sport lautet auch die Devise von Ute Meyer, 62 Jahre, aus Bliesen. "Mein Mann und ich halten uns ganzjährig mit Nordic Walking fit", erzählt Meyer. Die jungen Leute, die im Frühjahr ins Fitness Center laufen, um sich sommertauglich zu machen, verurteile sie nicht. "Ich glaube nicht, dass man seinen Körper in sechs Wochen so stark verändern kann, aber schädlich ist das Trainieren ja nicht." Neben Sport sei ihr gesunde Ernährung sehr wichtig. "Jetzt im Sommer gehen wir in St. Wendel oft essen und "spielen Urlaub". Wichtig ist dabei, dass das essen gesund ist uns schmeckt", meint Meyer.Genauso wichtig ist Ulrike van der Bloemen, 47 Jahre, aus Offenbach die richtige Ernährung. "Ich esse kein Fast Food und gehe viel zu Fuß", berichtet die Offenbacherin, die zum ersten Mal in St. Wendel ist. "Nur für den Sommer abzunehmen finde ich übertrieben. Schließlich lebt man während jeder Jahreszeit, nicht nur im Sommer", gibt van der Bloemen ihre Lebenseinstellung wieder.Nicht nur durch Obst und Gemüse oder Sport, sondern ebenso durch ihre Familie hält sich Nicole Lauer, 31 Jahre, aus Rappweiler fit. "Ich gehe gerne schwimmen und unternehme viel mit meiner Familie. Das hält mich fit", berichtet Lauer. "Ob man nur wegen des Sommers abnehmen soll, muss jeder für sich entscheiden", glaubt Lauer, "ich mache das jedenfalls nicht".Dieselbe Meinung vertritt Anne Frank, 30 Jahre, aus Limbach, die Lauer auf dem Schlossplatz in St. Wendel begleitet. "Auf meine Ernährung achte ich ebenfalls, aber manchmal muss man auch mal sündigen", scherzt Frank.Dass aber längst nicht alle Frauen so zufrieden sind, weiß Inge Hallauer, 56 Jahre, aus St. Wendel. "Wenn Frauen hier in das Wäschehaus Hallauer kommen sind sie selten zufrieden mit sich", berichtet Hallauer. "Doch wenn das Drunter nicht stimmt, sieht das Darüber auch nicht schön aus."Ihren Tipp zum Abnehmen verrät uns Nathalie Plichta, 19 Jahre, aus Namborn: " Ich gehe nicht nur das ganze Jahr über laufen, sondern esse außerdem nach 18 Uhr nichts mehr."Das Fazit für alle, die gut aussehen wollen lautet also: Lebe immer gesund, der nächste Sommer kommt bestimmt!Warum haben Sie an dieser Aktion teilgenommen?Marion Wilbois: Seit Jahren versuche ich, mein Gewicht zu reduzieren, doch ich hatte nie Erfolg mit Diäten. Da mein Sohn sehr große Erfolge im Fit Inn erzielte und mich schon öfter fragte, ob auch ich Interesse hätte, bot sich der Abnehmkurs sehr gut als eine Art Test an. Michael Wilbois: Ich bin schon seit einiger Zeit im Fit Inn sportlich aktiv und habe große Erfolge erzielt, allerdings wollte ich nun auch mal die Ernährung dem Sport anpassen, um meinen Erfolg zu steigern.Wie genau sah ihr Ablauf auf?Wilbois: Der Kursus ging über drei Monate. Am Anfang gab es ein gesundes Frühstück und Messungen. Jeden Montagabend gab es ein Seminar, in dem wir die Ernährung und die einzelnen Sportkurse im Studio näher erklärt bekamen. Nach dem Kursus wurden die Ergebnisse gemessen. Für jeden von uns gab es täglich mindestens eine Stunde Sport. Normalerweise einen Tag Krafttraining und einen Tag Ausdauer. Wie stellten Sie zu Hause Ihre Ernährung um?Marion: Durch die vielen Diäten hatte ich schon einiges an meiner Ernährung verändert. Bei dieser Methode wurden die Kohlenhydrate auf ein Minimum reduziert. Und siehe da, auf einmal kam der Erfolg. Viele Zwischenmahlzeiten wurden weggelassen, und meine Ernährung wurde durch sehr viel Eiweiß ergänzt. Michael: Da ich schon länger an meinem Körper arbeite, hatte ich von Dietmar Bill (Chef des Studios; Anmerkung der Red.) schon viele gute Tipps bekommen. Jetzt musste ich lediglich noch die Menge reduzieren und meine Zwischenmahlzeiten weglassen. Wie viel haben Sie abgenommen?Marion: Sieben Kilo.Michael: Zwölf Kilo. Werden Sie weiter machen?Marion: Auf jeden Fall. Mir macht der tägliche Sport Spaß, es ist ein wunderbarer Ausgleich zum Berufsstress. Michael: Da ich schon über zwei Jahre mit dem Sport lebe, wird er auch weiterhin ein sehr großer Bestandteil meines Tagesablaufs sein.Der neue Drei-Monats-Abnehmkursus im Fit-Inn startet am 8. September.