Sperrung der Auffahrt Richtung Nohfelden

Brückensanierung : Landesbetrieb saniert Bliesbrücke zwischen Alsfassen und Hofeld-Mauschbach

Wegen Sanierungsarbeiten an der Bliestalbrücke zwischen Alsfassen und Hofeld-Mauschbach ist die Auffahrt von der L 134 in Richtung Nohfelden für mehrere Monate gesperrt.

Umwege für Autofahrer, Radler und Spaziergänger sind inklusive: Seit Anfang dieser Woche ist Sanierung der Bliestalbrücke zwischen Alsfassen und Hofeld-Mauschbach in eine neue Phase eingetreten. Das hat zur Folge, dass die Auffahrt von der L 134 in Fahrtrichtung Nohfelden gesperrt ist.

Wie Klaus Kosok vom Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) mitteilt, sollen nun die 14 Brückenlager ausgetauscht werden. „Gearbeitet wird (. . .) zwar ausschließlich unter der Brücke. Dieser Austausch erfordert aber verkehrsbeschränkende Maßnahmen zur Entlastung des Bauwerks“, erläutert Kosok. Der Verkehr müsse mittig über die Brücke geführt und die Auffahrt daher gesperrt werden. Eine Umleitung für Verkehrsteilnehmer über die Anschlussstelle St. Wendel ist jedoch eingerichtet.

Auf der Brücke selbst steht in beiden Fahrtrichtungen je eine Fahrspur zur Verfügung. Die Höchstgeschwindigkeit wird auf 50 Kilometer in der Stunde beschränkt. Die Arbeiten werden laut Kosok bis Juli 2019 dauern. Der LfS rechne während der Bauzeit nicht mit Verkehrsstörungen. Den Verkehrsteilnehmern wird jedoch empfohlen, zusätzliche Fahrzeit für die Umleitungsstrecke einzuplanen.

Umgeleitet werden phasenweise auch Radfahrer, Skater und Fußgänger. Denn der Wendalinus-Radweg auf dem ehemaligen Bahndamm unter der Brücke muss während des Auf- und Abbaus von Gerüsten für Radfahrer und Fußgänger voraussichtlich zweimal gesperrt und über den parallel verlaufenden Wirtschaftsweg geführt werden. Die Termine hierzu würden zeitnah mitgeteilt, heißt es von Seiten des LfS. Ebenso, dass aller Anliegergrundstücke – möglicherweise mit Umwegen – erreichbar seien.

Die Bliestalbrücke wird seit 2017 von Grund auf saniert beziehungsweise verstärkt. Dafür investiert der LfS im Auftrag des Bundes nach eigenen Angaben mehr als 2,5 Millionen Euro.

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