SPD wirbt für Englisch im Kindergarten

SPD wirbt für Englisch im Kindergarten

St. Wendel. Ein Modellprojekt "Englisch im Kindergarten" mit Unterstützung der Stadt für die St. Wendeler Kindergärten hatte der SPD-Fraktionschef Torsten Lang in den Haushaltsberatungen 2008 kurz vor Weihnachten vorgeschlagen. Das werde von vielen Eltern gewünscht

St. Wendel. Ein Modellprojekt "Englisch im Kindergarten" mit Unterstützung der Stadt für die St. Wendeler Kindergärten hatte der SPD-Fraktionschef Torsten Lang in den Haushaltsberatungen 2008 kurz vor Weihnachten vorgeschlagen. Das werde von vielen Eltern gewünscht. Spielerisch Englisch lernen bringt nach Ansicht der SPD-Fraktion den Kindern einen Startvorteil für das spätere Erlernen der Sprache. Der Antrag scheiterte am Widerstand der CDU-Fraktion.Silke Rietz, SPD-Stadträtin und Projektleiterin für das Thema "Englisch im Kindergarten" in der SPD-Stadtratsfraktion, informierte sich nun in der zweisprachig Deutsch-Englisch organisierten Kindertagesstätte Sonnenfeld in Homburg, wie das Projekt funktioniert und wie es finanziert wird. "Schon die Kleinsten sind in der Lage, sich auf Englisch mit ihrer Erzieherin, einer Muttersprachlerin, zu verständigen. Das wird ganz spielerisch geübt. Die Kinder lernen die Sprache ganz nebenbei", berichtet Rietz begeistert. Erst seit Oktober 2007 besuche die englischsprachige Erzieherin dort die Gruppen an jedem zweiten Vormittag. Über Spiele, Geschichten und Lieder erfahren die Kinder auch vieles über die Kultur eines anderen Landes. Das Beispiel Homburg zeige, dass ein deutsch-englischer Kindergarten nicht nur in Berlin, München und Frankfurt, sondern auch im Saarland möglich sei.In Homburg ging das zweisprachige Angebot der Kindertagesstätte in erster Linie auf das Engagement der Elternschaft zurück. Der hohe Anteil von Kindern der Uniklinik-Mitarbeiter, die aus anderen Bundesländern oder dem Ausland kommen, war ein Antrieb auch für die Kirchengemeinde, das Projekt möglich zu machen. "In St. Wendel sollte die Stadt vorangehen, jetzt unseren Vorschlag aufgreifen und die überschaubare finanzielle Starthilfe zur Verfügung stellen. Unsere Kinder verdienen diese Zukunftsinvestition!", so Rietz. red

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