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SPD will Neugestaltung rund um den Bahnhof

SPD will Neugestaltung rund um den Bahnhof

St. Wendel. Stefan Thome und Hans Schweig sollen für die SPD über die Bereichsliste der Kernstadt St. Wendel in den neuen Stadtrat einziehen. Die Mitglieder des SPD-Ortsvereins St. Wendel-Kernstadt haben den Postbeamten Stefan Thome auf Platz eins und den Bausachverständigen Hans Schweig auf Platz zwei der SPD-Stadtratsliste für die Kernstadt gewählt

St. Wendel. Stefan Thome und Hans Schweig sollen für die SPD über die Bereichsliste der Kernstadt St. Wendel in den neuen Stadtrat einziehen. Die Mitglieder des SPD-Ortsvereins St. Wendel-Kernstadt haben den Postbeamten Stefan Thome auf Platz eins und den Bausachverständigen Hans Schweig auf Platz zwei der SPD-Stadtratsliste für die Kernstadt gewählt. Auf den weiteren Listenplätzen folgen Hildegard Thiel, Josef Ganster, Christa Mossconi, Jürgen Voss, Carmen Möller und Heiwicke Bartone. Über die Gebietsliste wird, neben dem Fraktionschef der SPD im Stadtrat, Torsten Lang, der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins in der Kernstadt, Jürgen Möller, in den nächsten Stadtrat einziehen.Lang: "Wir wollen eine starke Stadt. Deshalb ist uns die Aufwertung des Wirtschaftsstandorts St. Wendel durch eine bessere Anbindung St. Wendels an das Autobahnnetz wichtig. Im Interesse sowohl der vielen Berufspendler wie auch der St. Wendeler Unternehmen." Dringenden Handlungsbedarf sieht Thome im Bereichs des Bahnhofs und des Bahnhofsumfeldes: "Bahnhof und Bahnhofsumfeld müssen dringend aufgewertet werden. Hier muss ein Schwerpunkt für die Stadtentwicklung gesetzt werden." In diesem Zusammenhang betont Möller, dass es "ein Fehler von Bürgermeister und CDU-Mehrheit im Stadtrat" sei, seit Jahren die geplanten Privatinvestitionen im Bereich des ehemaligen Bahngeländes zwischen Bahnstraße und Globusmarkt "zu torpedieren und zu behindern": "Bei dieser Fläche handelt es sich um ein Filetstück im Herzen unserer Innenstadt. Viele Städte wären froh, sie hätten Entwicklungsmöglichkeiten in solch hervorragender Innenstadtlage und zudem noch einen Privatinvestor, der bereit ist, einen zweistelligen Millionenbetrag zu investieren. Wir wollen, dass das ehemalige Bahngelände insgesamt entwickelt werden kann, also nicht nur durch das Gesundheitszentrum sondern auch mit Lebensmittelmarkt und Umnutzung des historischen Lokschuppens." Die SPD fordert den Bürgermeister auf, seine Blockadehaltung aufzugeben. red