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Serenade zur Wendelskirmes

Serenade zur Wendelskirmes

St. Wendel. Die Serenade zur Wendelskirmes hat eine über 50-jährige Tradition. Das Stadtorchester unter Leitung von Stefan Weidauer und der Männerchor unter Hermann Lissmann brachten am Sonntag 200 Zuschauern vor der Kirche wieder ein schönes Abendständchen

St. Wendel. Die Serenade zur Wendelskirmes hat eine über 50-jährige Tradition. Das Stadtorchester unter Leitung von Stefan Weidauer und der Männerchor unter Hermann Lissmann brachten am Sonntag 200 Zuschauern vor der Kirche wieder ein schönes Abendständchen. Während der Stücke wechselte die Westfassade der Basilika immer wieder ihre Farben, weil für diese Musik Strahler aufgebaut worden waren. Der Männerchor begann mit dem Lied "Mein Mund, der singet", ließ "Trink mir mit deinen Augen zu" folgen und trug danach das "Tafellied" vor, in dem der edle Wein besungen wird. "O du schöner Rosengarten" gehört traditionell zur Kirmesserenade. Mit den Liedern "Viele verachten die edle Musik" und "Mala moja", einem kroatischen Volkslied, beendete der Männerchor seine ansprechenden Darbietungen.Mit einem Paukenschlag für einen mittelalterlichen Pferdetanz begann das Stadtorchester. Kaum jemand kannte die nachfolgende "Donkey-Serenade" nicht, die vor etlichen Jahrzehnten ein richtiger Ohrwurm war. Dennoch ist sie bei den Zuhörern sehr gut angekommen. Zwei solistische Waldhörner waren bei der Hornissen-Polka zu hören. Ein frohes Wiederhören mit altbekannten Schlagern gab es anschließend mit den Marlene-Dietrich-Melodien und mit dem Potpourri "Dankeschön, Heinz Rühmann". Die Komposition "Der Adler von Paris" beschloss die Musikpalette des Stadtorchesters. Der St. Wendeler Ortsvorsteher Kurt Wiese lud die Sänger und Musiker zum Umtrunk ins Cusanushaus nach dem Konzert ein. gtr