1. Saarland
  2. St. Wendel

Seniorensicherheitsberater in St. Wendel warnen vor falschen Zähler-Ablesern

Damit es keine bösen Überraschungen gibt : Sicherheitsberater raten zu Achtsamkeit bei Zähler-Ablesern

Seit die Ableser nicht mehr aus dem eigenen Ort kommen, haben es Unberechtigte leichter, unter dem Vorwand einer Zähler-Ablesung in die Häuser zu kommen.

Die Energieversorgungsunternehmen geben momentan wieder die Termine zum Ablesen der Strom- und Wasserzähler bekannt.

Früher waren die Zähler-Aableser oftmals Personen, die im eigenen Wohnort bekannt waren. Seit dies nicht mehr der Fall ist, haben es auch unberechtigte Personen leichter, unter dem Vorwand einer Zähler-Ablesung in die Häuser zu kommen. „Lassen Sie sich im Zweifelsfall den Ausweis zeigen“, raten daher die St. Wendeler Seniorensicherheitsberater.

Wenn man dann immer noch misstrauisch sein sollte, sollte man den entsprechenden Energieversorger anrufen und dort nachfragen, ob der Ableser tatsächlich im Auftrag des Versorgers unterwegs ist. Man sollte zudem immer nach Betreten des Zähler-Ablesers die Haustür selbst schließen, um so zu verhindern, dass die Tür nur angelehnt ist und dann unberechtigte Personen in das Haus kommen können. Diese könnten sich unter Umständen sehr schnell in der Zeit, in der der Hausbewohner im Keller am Zähler ist, Zutritt zur Wohnung verschaffen.

Laut einer Veröffentlichung der Wasserversorgung WVW St. Wendel soll in verschiedenen Orten des Landkreises die Zählerablesung wegen der Corona-Pandemie erstmals durch eine „Kunden-Selbstablesung“ erfolgen.

Weitere Infos – auch für Vereine und Gruppen – sind in der Geschäftsstelle der ehrenamtlichen Seniorensicherheitsberater beim Seniorenbüro des Landkreises St. Wendel unter der Telefonnummer (0 68 51) 8 01 52 01, oder per Mail unter der Adresse  seniorenbuero@lkwnd.de, erhältlich. Hierhin können auch Anfragen für kostenfreie Vorträge und Beratungen gerichtet werden.