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Streetworker: Schoolworker helfen in Problemsituationen

Streetworker : Schoolworker helfen in Problemsituationen

(red) Sozialstaatssekretär Stephan Kolling hat einen Zuwendungsbescheid über 183 769,37 Euro für die anteilige Finanzierung der Schoolworker des Landkreises St. Wendel an Landrat Udo Recktenwald übergeben. „Schoolworker beraten Schüler und deren Eltern in Problemsituationen und Krisen, vermitteln an kompetente Fachberatungsstellen, beraten Lehrkräfte bei besonderen Problemlagen in der Klasse oder bei einzelnen Kindern und Jugendlichen“, fasst Staatssekretär Kolling zusammen. Außerdem bieten sie Mediationsgruppen an, sind in der Streitschlichtung tätig und beraten im Umgang mit Internet und Handy.

„In den Grundschulen arbeiten sie vor allem im Bereich der Förderung von sozialen Kompetenzen, an der Entwicklung eines positiven Klassenklimas und dem Erlernen konstruktiver Konfliktlösungsstrategien“, heißt es in einer Mitteilung der Ministeriums. Im Landkreis St. Wendel können demnach 17 Fachkräfte in Voll- und Teilzeitbeschäftigung eingesetzt werden. Diese verteilen sich auf die Sekundarstufe I, die Grundschule und die Förderschulen Lernen.

Bereits seit dem Jahr 2003 sind die ersten Schoolworker an saarländischen Schulen im Einsatz. 2016 und 2017 konnten landesweit sechs zusätzliche Schoolworker-Stellen anteilig mitfinanziert werden. Im Landkreis St. Wendel konnte so eine weitere Stelle geschaffen werden. Auch für 2018 wird diese Stelle wieder ermöglicht, um den Problemen der Kinder und Jugendlichen, auch mit besonderem Blick auf Kinder aus Familien geflüchteter Menschen, weiterhin gerecht werden zu können.

Die Jugendämter der Landkreise und des Regionalverbands Saarbrücken finanzieren die Schoolworker hälftig mit.