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Schluss mit der Elendshitze

Schluss mit der Elendshitze

Schluss mit der Elendshitze Jeder Mensch empfindet das aktuell herrschende Wetter unterschiedlich. Dem einen machen Temperaturen über 30 Grad Celsius und eine hohe Luftfeuchtigkeit ziemlich zu schaffen, dem anderen kann es gar nicht heiß genug werden

Schluss mit der Elendshitze

Jeder Mensch empfindet das aktuell herrschende Wetter unterschiedlich. Dem einen machen Temperaturen über 30 Grad Celsius und eine hohe Luftfeuchtigkeit ziemlich zu schaffen, dem anderen kann es gar nicht heiß genug werden. Ich persönlich zähle mich zu denjenigen, die Temperaturen um 25 Grad Celsius und einem trockenen Sonne-Wolken-Mix bevorzugen. Bei diesem Wetter ist man nicht gleich nach der kleinsten Bewegung durchschwitzt und muss trotzdem nicht frieren. Wenn es dennoch mal richtig heiß draußen ist, und Sie ohne Klimaanlage die eigenen vier Wände kühl halten wollen, dann sollten Sie frühmorgens bis acht Uhr alle Fenster aufreißen und durchlüften, und danach alle wieder zuschließen und die Rollläden runterlassen. Wer hingegen auch am Nachmittag die Fenster und Balkontüren weit offen hat, muss sich über tropische Hitze in der Wohnung nicht wundern. Die größte Hitze scheint jedoch jetzt erstmal vorbei zu sein. Tiefdruckgebiete, die immer wieder vom Nordatlantik über die britischen Inseln bis in den Ostseeraum vorstoßen, bringen etwas kühlere Luft in unsere Region. Dennoch sind bei längerem Sonnenschein auch wieder Temperaturen bis 30 Grad Celsius möglich. Ansonsten muss man mit wechselhaftem Wetter inklusive einzelnen Gewittern in den kommenden Tagen rechnen. Rückblickend auf den Monat Juli bleibt festzuhalten, dass dieser saarlandweit trotz all der Unwetter in der vergangenen Woche relativ normal ausgefallen ist. Die Durchschnittstemperatur lag bei etwa 18,2 Grad Celsius und damit nur 0,5 Grad über dem langjährigen Mittelwert für den Monat. Die Sonne schien knapp 220 Stunden, was einer negativen Abweichung von elf Stunden zum Klimamittel entspricht. Einzig die Niederschlagsmenge variierte auf Grund der starken Gewitter von Ort zu Ort: Vor allem in der Region um Losheim und Wadern gab zu viel Regen, im Landkreis St. Wendel eher zu wenig. Besonders im Stadtgebiet St. Wendels blieb es meist trocken.