Zehn Jahre Ambulante Pflege bei der Stiftung Hospital St. Wendel

Jubiläum : Tagesabläufe durch Zuhören kennenlernen

Vor zehn Jahren nahm die Ambulante Pflege innerhalb der Stiftung Hospital ihre Arbeit auf. Und heute? Es wurde eine Erfolgsgeschichte daraus.

Im Oktober 2008 als kleines Pflänzchen gestartet hat sich die Ambulante Pflege innerhalb der Stiftung Hospital zu einer festen Größe entwickelt. Und feierte nun den zehnten Geburtstag. Wie die Stiftung Hospital weiter berichtet, waren es beim Start zehn Mitarbeiterinnen. Inzwischen hat sich die Zahl mehr als verfünffacht.

Anlässe gibt es viele, warum Menschen im Alter professionelle Unterstützung brauchen. Altersbedingte Erkrankungen, Operationen oder häusliche Unfälle sind meist einschneidende Ereignisse, die Hilfe von außen erfordern. Dabei haben viele den Wunsch, dass sie zu Hause in gewohnter Umgebung versorgt werden. „Aktuell sind 50 bis 60 Mitarbeiter täglich unterwegs, um in der privaten Häuslichkeit zu pflegen und zu helfen“, so Margareta Backes.

Die Leiterin der ambulanten Bereiche in der Altenhilfe präsentiert in diesem Zusammenhang stolze Zahlen. „Aktuell erreichen wir mit unseren Angeboten und Dienstleistungen täglich zirka 200 Senioren im gesamten Landkreis St. Wendel.“ Die Koordination von zehn Touren im Pflegedienst und zusätzlichen 16 Touren im Bereich Alltagshilfen stelle jeden Tag eine große Herausforderung dar, wobei der Wunsch des Klienten immer an erster Stelle stehe. Mit zusätzlichen Einsätzen, die auch stundenweise abgerufen werden können, gelinge es so meist, auch kurzfristige Änderungen und Anfragen einzufügen.

„Hospital Daheim“ gliedert sich dabei in zwei Schwerpunkte; den Ambulanten Pflegdienst und die sogenannten „Alltagshilfen“, also die Versorgung mit haushaltsnahen Dienstleistungen. Von der Körperpflege, über die medizinische Behandlungspflege bis hin zur palliativen Pflege reicht das Aufgabengebiet des Fachpersonals. Daneben erhalten laut Stiftung Hospital auch die Angehörigen Unterstützung, sei es durch Gespräche, Beratungen, Entlastungsangebote, durch Tipps und Anleitung zur Pflege oder im Umgang mit demenzkranken Menschen. „Enge Kontakte zu behandelnden Ärzten, Sozialdiensten, Kranken- und Pflegekassen und zu Kooperationspartnern innerhalb des Netzwerkes der Hilfsangebote im ambulanten Hilfebereich sind der Schlüssel für eine optimale Versorgung im Alter“, so Hospitaldirektor Dirk Schmitt.

Mit den Haushaltshilfen sorge die Stiftung Hospital für eine individuelle hauswirtschaftliche Unterstützung und erziele so eine bessere Lebensqualität der Klienten. Dazu zähle in enger Abstimmung mit den Senioren und Angehörigen die Hilfe bei der Reinigung der Wohnung, der Wäscheversorgung, der Essenszubereitung und der Erledigung von Einkäufen.

„Wir lernen die Gewohnheiten und die Tagesabläufe durch Zuhören und miteinander reden viel besser kennen, damit sich die Senioren im Alltag wieder zurechtfinden“, weiß Margareta Backes. Zu den Betreuungs- und Entlastungsleistungen zählen auch alle Tätigkeiten rund um das soziale Umfeld der Senioren, wie die Begleitung zum Arzt, zu Veranstaltungen, oder einfach nur zum Spazierengehen. In Abhängigkeit des jeweiligen Pflegegrades werden diese Leistungen von den Pflegekassen in bestimmtem Umfang übernommen.

Neben der Unterstützung in der privaten Häuslichkeit bietet die Stiftung Hospital auch das Segment der „Betreuten Wohngemeinschaften“. An den Standorten St. Wendel und Theley wird in eigenen Appartements so ein selbstbestimmtes und gemeinschaftliches Wohnen ermöglicht, wenn dies zu Hause allein nicht mehr zu leisten ist.

Infos: Tel. (0  68  51) 8  90  81  24 oder per E-Mail: margareta.backes@stiftung-hospital.de.

www.stiftung-hospital.de