Wie es „sellemols“ in Oberlinxweiler war

Wie es „sellemols“ in Oberlinxweiler war

Einiges hat sich beim Verein für Orts- und Familiengeschichte in Oberlinxweiler getan. Der neue kalender ist da; zudem stoßen die Vereinsabende auf gute Resonnaz. Der nächste ist am morgigen Donnerstag, 5. November.

Die Mitgliederversammlung des Vereins für Orts- und Familiengeschichte bestätigte Manfred Caspari als Vorsitzenden. Weiterhin gehören Manfred Brühl als Stellvertreter und Schriftführer sowie Rosemarie Raber als Kassiererin dem Vorstand an.

Ab Anfang November ist der neue Dorfkalender "Sellemols" bei den Vorstandsmitgliedern erhältlich und ab Freitag, 13. November, auch in der Postfiliale/Handarbeitslädchen Mittermüller sowie bei Friseur Gilges in der Jakob-Stoll-Straße. Er enthält interessente Aufnahmen aus dem Dorf- und Vereinsleben.

Viele Interessierte besuchen in letzter Zeit die Vereinsabende oder stellen Fotos zur Verfügung. In diesem Jahr treffen sich die Mitglieder noch am 5. und 26. November sowie am 3. Dezember.

Im nächsten Jahr soll ein Buch mit Konfirmandenfotos erscheinen. In Planung ist auch ein Buch über die ehemaligen Oberlinxweiler Geschäfte und Handwerksbetriebe, wozu gerade Bild- und Textmaterial zusammengetragen wird. Wer über alte Aufnahmen verfügt oder Wissenswertes beitragen kann, möge sich bitte mit Manfred Caspari in Verbindung setzen, Tel. (0 68 51) 8 15 15.

Einige Friedhofsbesucher haben bemerkt, dass das "Russengrab" restauriert wurde. Auf Anregung des Seniorenbeauftragten Werner Schmeer hat der Verein für Orts- und Familiengeschichte einen großen Gedenkstein aufstellen lassen, der an die beiden dort beerdigten russischen Zwangsarbeiter des Zweiten Weltkrieges erinnert. In Kürze wird noch eine Namenstafel angebracht.

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