1. Saarland
  2. St. Wendel
  3. St. Wendel

"Wenn wir verlieren, können wir den Aufstieg abhaken"

"Wenn wir verlieren, können wir den Aufstieg abhaken"

Bliesen. Für die Herren des Volleyball-Oberligisten TV Bliesen geht es in den Endspurt. Fünf Spiele, die letztlich über das Wohl und Wehe des gesamten Saisonverlaufs entscheiden, stehen noch aus. Die Ausgangsposition des TVB - zwei Punkte hinter dem Zweitplatzierten auf Rang drei - ist gut

Bliesen. Für die Herren des Volleyball-Oberligisten TV Bliesen geht es in den Endspurt. Fünf Spiele, die letztlich über das Wohl und Wehe des gesamten Saisonverlaufs entscheiden, stehen noch aus. Die Ausgangsposition des TVB - zwei Punkte hinter dem Zweitplatzierten auf Rang drei - ist gut. Dem eigentlichen Klassenziel Aufstieg hinkt die Mannschaft von Trainer Michael Schu allerdings hinterher. Denn um wenigstens in die Relegation einzuziehen, muss Bliesen in der Endabrechnung noch einen Platz gutmachen. Dort rangiert der nächste Gegner, die SSG Schwarzenholz/Griesborn. Die gastiert diesen Samstag, 19.30 Uhr, im Sportzentrum St. Wendel. Bliesens Trainer Schu glaubt: "Gegen die SSG fällt die Vorentscheidung. Wenn wir dieses Spiel verlieren, können wir den Aufstieg abhaken." Doch Gedanken an eine Niederlage will der Volleyball-Lehrer eigentlich gar nicht zulassen. Vielmehr möchte er, dass eine Spieler positiv an das saar-interne Kräftemessen herangehen: "Die Spiele gegen Schwarzenholz sind immer die Höhepunkte einer Saison. Da geht es immer sehr eng und spannend zu, wie auch das Hinspiel wieder gezeigt hat." 2:3 hatte der TVB die erste Runde verloren. Dieses Mal soll das anders herum laufen: "Wir haben in den vergangenen zwei oder drei Jahren gegen Schwarzenholz nicht mehr gewinnen können. Daher wird es Zeit, den Spieß mal wieder umzudrehen", gibt Schu die Marschrichtung vor. Personell kann er bei der Mission "Derby-Sieg" aus dem Vollen schöpfen: "Alle Spieler sind fit und einsatzbereit." Auch die beiden Neuen, Dimitri Friedrich und Carsten Dewes. Die kamen beim bis dato letzen Spiel des TVB, beim 3:1 gegen Göttelborn, erstmals zum Einsatz. Wobei der Begriff "neu" relativiert werden muss, wie Schu erklärt, denn beide stehen schon länger in Diensten des TVB. Allerdings: "Carsten hat die letzten anderthalb Jahre pausiert, weil er gebaut hat. Dimitri hatte sich zu Beginn der Saison eine Auszeit genommen, weil er zur Bundeswehr gegangen ist und zunächst bei Regensburg stationiert war." Inzwischen wurde Friedrich nach Bruchsal versetzt, "so dass er hin und wieder spielen kann". Ein Problem ist aber, dass er nicht mittrainieren kann, denn dafür ist die Entfernung dann doch zu weit - knapp 180 Kilometer einfache Wegstrecke. Spielen darf er, wenn er da ist, trotzdem. "Denn er ist halt ein richtig Guter", lobt Schu. Die größte Stärke des Gegners sieht Schu vor allem in der mannschaftlichen Geschlossenheit: "Schwarzenholz steckt nie auf. Selbst wenn sie sechs oder sieben Punkte zurück liegen." tog

Das Lazarett hat sich geleert und mit vollen Akkus gehen die Damen des Volleyball-Oberligisten SSC Freisen die ausstehenden Saisonspiele an. Diesen Samstag empfangen die SSC-Mädels um 15.30 Uhr zunächst den TBS Saarbrücken II in der heimischen Bruchwaldhalle. Das Hinspiel war eine klare Angelegenheit: mit 0:3 musste sich der Aufsteiger aus dem Nordsaarland der Reserve des Zweitligisten geschlagen geben. Vor heimischer Kulisse will sich die Mannschaft von Trainerin Brigitte Schumacher jedoch teurer verkaufen und hofft dabei auf die Unterstützung zahlreicher Zuschauer. tog