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Vorfreude auf den Einweihungsgottesdienst

Vorfreude auf den Einweihungsgottesdienst

Die Werschweiler Kirche wurde mit Hilfe des Förderkreises renoviert. Die Arbeiten werden jetzt nach zwei Monaten beendet, so dass am Ostersonntag der erste Gottesdienst stattfinden kann.

Werschweiler. Wie überall ist das Geld auch in der evangelischen Kirchengemeinde Dörrenbach knapp. Also suchte man nach einer Möglichkeit die Gemeinde finanziell zu entlasten. Aus diesem Grund wurde am 9. Januar des vergangenen Jahres der Förderkreis Werschweiler Kirche gegründet, der die Kirchengemeinde finanziell und durch Arbeitsleistung bei der Innenrenovierung der Kirche unterstützt hat.Ende Januar dieses Jahres begannen die Arbeiten mit dem Ausräumen der Kirche. Danach wurde der Putz abgetragen. Anschließend übernahm eine Firma aus Lautenbach die weiteren handwerklichen Ausführungen wie die Renovierung der Decke, die Ausbesserung des Verputzes und den Farbanstrich der Wände. Am 22. März wurde das Kircheninnere gesäubert und am 27. März konnten die Arbeiten mit dem Einräumen der Kirche abgeschlossen werden. Der erste Gottesdienst nach der Renovierung findet am Ostersonntag statt, zwei Wochen danach, am 17. April, ist der Einweihungsgottesdienst.

Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf zirka 30 000 bis 40 000 Euro. Der Staat schießt 20 Prozent der Gesamtkosten zu. Weitere 5000 Euro kommen vom Förderkreis.

Der Kirchenförderkreis hat etwa 70 Mitglieder und bezieht seine Einnahmen hauptsächlich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden. Außerdem organisierte er etliche Veranstaltungen, wie "Café nach Wahl" oder "Mundart trefft Gesang", deren Gewinne in seine Kasse flossen. Mittlerweile ist Werschweiler mit seinem Projekt ein Vorbild für viele Dörfer mit den gleichen Problemen geworden. Die Kirche, 1838 im Dorfmittelpunkt eingeweiht, wurde nicht auf Initiative der Kirchengemeinde, sondern von der politischen Gemeinde Werschweiler gebaut. Maurice Mühlhan, Lars Cullmann, Jannis Franz und Benedikt Weyrich, Gymnasium Wendalinum.