Von Erlösung und Auferstehung

St. Wendel. Nach dem erfolgreichen Kirchenkonzert "Klangwelten" im Jahre 2007 gastiert der Musikverein Winterbach am Sonntag, 11. April, um 17 Uhr, zum zweiten Mal in der evangelischen Stadtkirche. Die christliche Osterbotschaft von Erlösung und Auferstehung steht dabei im Mittelpunkt des Programms

St. Wendel. Nach dem erfolgreichen Kirchenkonzert "Klangwelten" im Jahre 2007 gastiert der Musikverein Winterbach am Sonntag, 11. April, um 17 Uhr, zum zweiten Mal in der evangelischen Stadtkirche. Die christliche Osterbotschaft von Erlösung und Auferstehung steht dabei im Mittelpunkt des Programms. Die Osterzeit beginnt mit dem Karfreitag, an dem wir Jesu Tod gedenken, daher beginnt das Konzert mit zwei Werken, die Tod und Trauer thematisieren. "Corsican Litany" von Vaclav Nelhybel ist ein eindrucksvolles Tongemälde, das auf korsischen Totengesängen basiert. Tod und Trauer auf ganz andere Weise nähert sich "the echo never fades" (Die Erinnerung verschwindet nie). Nach dem tragischen Tod eines Schülers gab die St. Charles East High School das Werk für ihr Schulorchester bei David R. Gillingham in Auftrag, der erst nach einigem Zögern zustimmte. Nach der Trauer folgt die Erlösung, das ist der Kern des christlichen Glaubens. Die Osterbotschaft von Erlösung und Wiedergeburt inspirierte Alfred Reed zu seiner Hymne "Alleluia Laudamus Te". Auch außerhalb der christlichen Kultur bilden Mythen und Legenden um Wiedergeburt und den Kreislauf des Lebens eine starke Inspirationsquelle für Künstler aller Genres. Mit "Die Tränen des Phoenix" von Thomas Krause und "...from these ashes..." von Chuck Elledge spielt der Musikverein Winterbach zwei Werke, die dieses Thema mit ungewöhnlichen Kompositionsmethoden beleuchten. Zum Abschluss des Konzertes erwartet das Publikum zwei Kompositionen junger Blasorchesterkomponisten, die keinen unmittelbaren Bezug zu Ostern haben. In "Fade of the Gods" des deutschstämmigen Amerikaners Steven Reineke geht es um den ewigen Konflikt zwischen Gut und Böse. Den Abschluss bildet "Imagasy", ein von raffinierten Rhythmen geprägtes Stück, mit dem der erst 25-jährige Thimo Kraas sein Debüt als Blasorchesterkomponist feierte. Der Musikverein Winterbach möchte die Konzertbesucher mitnehmen auf eine musikalische Reise von Tod und Trauer zu Erlösung und Hoffnung, eben vom Dunkel ins Licht. red