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Volleyball: Vom Titel spricht in Bliesen diesmal niemand

Volleyball: Vom Titel spricht in Bliesen diesmal niemand

Bliesen. "Unser Gegner ist eine Wundertüte", sagt Tobias Jung (Foto: atb), der Mannschaftsführer des Volleyball-Oberligisten TV Bliesen. Zur Erklärung: Auftaktgegner ASV Landau, der diesen Samstag um 19.30 Uhr im Sportzentrum St. Wendel gastiert, hat sein Gesicht auf einigen Positionen verändert. Grund war der Regionalliga-Abstieg vergangene Saison

Bliesen. "Unser Gegner ist eine Wundertüte", sagt Tobias Jung (Foto: atb), der Mannschaftsführer des Volleyball-Oberligisten TV Bliesen. Zur Erklärung: Auftaktgegner ASV Landau, der diesen Samstag um 19.30 Uhr im Sportzentrum St. Wendel gastiert, hat sein Gesicht auf einigen Positionen verändert. Grund war der Regionalliga-Abstieg vergangene Saison. "Daher ist nur schwer abzuschätzen, wie stark die sind", sagt Jung. "Aber wir gehen mit einem guten Gefühl in dieses Spiel. Wir hatten eine gute Vorbereitung, sind fit und heiß darauf, dass es endlich losgeht." Zwei Turniere hat der TVB in der Vorbereitung bestritten: Ende August beim Turnier des TV Lockweiler, an dem Landes- bis Oberligamannschaften teilnahmen, sprang der erwartete Sieg heraus. Eine Woche darauf wurden die Herren des TVB Vierte beim Sparkassen-Cup in Göttelborn. "Bei diesem Turnier waren auch Zweit- und Regionalliga-Mannschaften am Start, von daher war der vierte Platz in Ordnung", findet Jung. Auch beim TVB hat sich personell einiges getan: Diagonalspieler Jan Dörrenbächer hat seine Karriere beendet, Lukas Kaiser macht ein Auslandssemester. Jannic Federspiel hat sich den Monsterblockern aus Schwarzenholz angeschlossen und schlägt in der Regionalliga auf. Motto heißt "Jugend forsch" Neu im Kader des Oberligisten sind hingegen die beiden Mittelblocker Daniel Schulz und Danny Haben sowie Diagonalangreifer Roman Fraer (alle eigene Jugend). Zudem ist Johannes Klotz nach einem Jahr Auszeit wieder zurück an Bord. "Insgesamt haben wir eine gute Truppe zusammen, wenngleich wir vom Altersschnitt sehr jung sind", sagt der Mannschaftsführer. Er fürchtet, "dass sich das im Verlauf der Saison bemerkbar macht. Die jungen Spieler sind gut, haben aber natürlich noch nicht die Erfahrung und die Konstanz". Für das Saisonziel insgesamt bedeute der Verlust von drei starken Angreifern und die damit einhergehende Verjüngung jedoch, "dass wir einen Platz in der oberen Tabellenhälfte anstreben. Sollte es besser laufen, umso schöner." Vom Aufstieg oder dem Titel ist aber, anders als in den Jahren zuvor, dieses Mal nicht die Rede. tog