Volleyball: Bliesen verliert in Blankenloch

Volleyvall : Unglückliche Niederlage für den TV Bliesen

Volleyball-Drittligist verliert beim bärenstarken Aufsteiger TSG Blankenloch mit 2:3. Schiedsrichter-Entscheidung sorgt für Ärger.

Die Volleyballer des TV Bliesen standen am Samstag in der 3. Liga Süd beim bärenstarken Aufsteiger TSG Blankenloch (Tabellendritter) nach einer guten Leistung ganz kurz vor einem Auswärtssieg. Doch dann brachte eine umstrittene Schiedsrichter-Entscheidung den TV auf die Verliererstraße.

Was war passiert? Beim Stand von 2:2 nach Sätzen ging es im entscheidenden Tie-Break ganz eng zur Sache. Die Anzeigetafel zeigte 13 Punkte für jedes Team an, als Bliesens Steven Braswell am Netz hochstieg und einen Schmetterball im gegnerischen Feld platzierte. Doch der Schiedsrichter hatte den Ball im Aus gesehen – und gab einen Punkt für Blankenloch.

Die Gastgeber, für die mehrere ehemalige Zweitliga-Spieler des TuS Durmersheim ans Netz gehen, hatten somit Matchball. Den verwandelten die Baden-Württemberger zum 15:13. „Ich will jetzt nicht den Schiedsrichter beschimpfen, aber das war der ungünstige Zeitpunkt für eine solche Entscheidung“, meinte der frustrierte TV-Trainer Michael Hefter. Und weiter: „Es ist ärgerlich, zum zweiten Mal in Folge ein Spiel zu verlieren, das wir auch hätten gewinnen können. Aber immerhin stehen wir nicht ganz mit leeren Händen da.“ Vor einer Woche hatte Bliesen mit 2:3 bei der TG Rüsselsheim verloren. Für eine Niederlage im Tie-Break erhält das unterlegene Team im Volleyball noch einen Zähler.

Trotz dieses einen Punktes rutschte der TV vom fünften auf den sechsten Tabellenplatz. Allerdings hat Bliesen immer noch ein komfortables Polster von sieben Zählern auf die Abstiegsränge. Am morgigen Samstag spielt der Club nun um 16 Uhr beim noch sieglosen Schlusslicht Volleyball Internat Frankfurt – der Nachwuchsmannschaft des Erstligisten United Volleys Rhein Main. „Da wollen wir  drei Punkte holen“, sagt Hefter. Der Übungsleiter weiß aber auch, dass dies kein Selbstläufer wird. „Das ist eine junge Mannschaft, die viele großgewachsene Spieler hat, und die von Woche zu Woche besser wird.“