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Viertes „Grenzer Brunnenfest“ hat Erwartungen erfüllt

Viertes „Grenzer Brunnenfest“ hat Erwartungen erfüllt

Alle Erwartungen übertroffen hat das 4. Grenzer Brunnenfest "Auf der Grenz" in Oberlinxweiler , so die Bilanz von Ortsvorsteher Jürgen Zimmer. Zu dem Nachbarschaftsfest in der hinteren Jakob-Stoll-Straße, das "Brunnenmeister" Franz-Josef Schmidt wieder federführend organisiert hat, kamen nicht nur die Anwohner der "Grenz", sondern auch viele Oberlinxweiler und St. Wendeler, die sich diesem Bereich verbunden fühlen.Wie Ortsvorsteher Jürgen Zimmer erläuterte, befand sich hier bis zum Einmarsch der Franzosen im November 1792 die Grenze zwischen dem Fürstentum Nassau-Saarbücken, zu dem Oberlinxweiler gehörte, und Kurtrier, auf dessen Territorium die Stadt St. Wendel lag.

Der Schlagbaum dieser Landesgrenze war an "Barriersch Haus" aus Richtung Oberlinxweiler kurz vor dem Friedhof, die eigentliche Grenze verlief in Höhe der Weimarer Straße. Auch wenn diese Landesgrenze seit mehr als 200 Jahren verschwunden und seither nur noch eine Gemarkungsgrenze ist, so hat sich die Bezeichnung "Auf der Grenz" bis heute erhalten.

In diesem Jahr gab es beim Brunnenfest aber nicht nur den Blick zurück, sondern es wurde auch eine Neuanschaffung gebührend gefeiert: Mit Unterstützung der Jagdgenossenschaft I war ein massiver Holztisch angeschafft und aufgestellt worden, der jetzt offiziell seiner Bestimmung übergeben wurde. Zimmer und "Brunnenmeister" Franz-Josef Schmidt konnten nach dem Fest eine durchweg positive Bilanz ziehen, denn der Erlös des Festes wird zur Pflege und Unterhaltung der Brunnenanlage am Ortsanfang von Oberlinxweiler eingesetzt.