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VdK Kreisverband St. Wendel war auf Info-Tour durch Reha-Einrichtungen

VdK St. Wendel : Sozialverband verteilt Info-Pakete

Die Mitglieder das VdK Kreisverbands möchten Sozialarbeitern die Arbeit erleichtern. Dazu haben sie mehrere Reha-Einrichtungen im Saarland besucht und dort verschiedene Broschüren verteilt.

Gemeinsam mit dem Kreisbeauftragten des Sozialverbandes VdK, Berthold Klos, hat die VdK-Kreisvorsitzende Gerlinde Koletzki-Rau 14 saarländische Reha-Einrichtungen besucht. Vor Ort überreichte sie den Sozialarbeitern je ein Info-Paket, das im Wesentlichen zwei Broschüren beinhaltete: Einen Ratgeber für pflegende Angehörige sowie ein Info-Heftchen, das die Vorsorge für den Ernstfall beleuchtet, insbesondere Patientenverfügung, Betreuungsverfügung und Vorsorgevollmacht.

„Damit möchten wir den Sozialarbeitern in den Einrichtungen die Arbeit erleichtern. Die Sozialarbeiter sind ja dazu verpflichtet, die häusliche Weiterversorgung zu klären, bevor die Patienten aus der Reha entlassen werden. Durch die beiden Broschüren erhalten die Patienten eine umfassende Information. Eine Patientenverfügung ist sogar zum Ausfüllen dabei. Somit können die Patienten in aller Ruhe auch gerne zusammen mit ihren Angehörigen das Formular ausfüllen und sind somit auf alle Eventualitäten gut vorbereitet“, begründet die Kreisvorsitzende die Aktion.

„Sollten dabei noch Fragen auftauchen, insbesondere dann auch zu Hause, so sind wir vom VdK über die Service-Hotline, die auf oder an den Broschüren vermerkt ist, gerne für die Patienten da“, erklärt Koletzki-Rau. „In allen Häusern, die wir besucht haben, war die Resonanz äußerst positiv“, freute sich die VdK-Kreisvorsitzende über das Ergebnis der Bemühungen.

In die Vorbereitung war Ula Morsch vom VdK-Ortsverein Winterbach sehr stark eingebunden: Gemeinsam mit Koletzki-Rau stellte sie die Info-Pakete zusammen und verpackte sie in Baumwolltaschen. Teil der Info-Pakete sind auch jeweils ein Flyer über den Sozialverband VdK allgemein sowie über die VdK-Lotsen, die praktische Hilfen im Alltag zu den Themen alltagsunterstützende Assistenz, Antragstellung im sozialen Bereich und Inklusion geben können.

Außerdem wies Koletzki-Rau darauf hin, dass der Sozialverband VdK auch während der Pandemie für seine Mitglieder, aber auch alle anderen Hilfesuchenden da ist. „Die Kontaktbeschränkungen gelten für alle, auch für uns als VdK und für unsere Mitglieder. Gerade wir sollten uns unserer Verantwortung für unsere oftmals älteren und damit einer vulnerablen Gruppe zugehörigen Mitglieder stets bewusst sein. Gerade diese besonders gefährdeten Menschen sind anfälliger für eine Infektion und für einen schwereren Verlauf von Covid 19. Daher noch einmal mein Apell: vermeidet Kontakte, nutzt die Möglichkeiten der modernen Kommunikation mittels Telefon, Handy und Internet. Bleibt besonnen und handelt im Sinne der Gesundheit unserer Mitglieder.“