Zeitung macht Schule : Wenn Pestizide nicht nur auf dem Teller landen

In der Landwirtschaft werden häfig Pestizide benutzt, vor allem Insektizide, beispielweise gegen Algen, Pilze oder Viren. Davon ist Glyphosat das meistgenutzte Totalherbizid zur Unkrautbekämpfung und –vernichtung.

Dessen Einsatz wurde von der EU-Kommission um fünf  weitere Jahre verlängert. Noch immer ist es unter Experten umstritten, ob es krebserregend ist.

Doch hat es einen Vorteil, in der Landwirtschaft so oft Pestizide zu benutzen? Zum einen wären viele Früchte, die es in Supermärkten zu kaufen gibt, ohne den Einsatz von Pestiziden schon längst verfault oder von kleinen Mücken befallen.Das Obst wird so behandelt, dass es nicht nur Ungeziefer abhält, es wird sogar zu früh geerntet, damit es nicht schon gefault ist, wenn es in den Verkaufsregalen liegt.

Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten sind da einen Alternative. Denn Pestizide landen nicht nur auf dem Teller, sie töten auch Insekten, die kein Ungeziefer an Pflanzen sind, aber von großer Bedeutung bei der Bestäubung der Pflanzen. Dadurch sterben zum Beispiel Bienen, Wespen, Hummeln und Fliegen. Ein weiterer Nachteil ist für die Insekten, dass es viele Monokulturen gibt.

Doch was kann man tun, um Insekten zu helfen, oder sich selbst vor Pestiziden zu schützen? Man könnte zum Beispiel eigenes Obst im Garten anpflanzen, mit Blumen den Balkon dekorieren und kein Insektenspray sprühen.

Annika Fuchs, 8b, Cusanus-Gymnasium