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Tischfußball: Masters soll zwei Jahre in St. Wendel bleiben

Tischfußball: Masters soll zwei Jahre in St. Wendel bleiben

„Diese vier Tage in St. Wendel waren eine tolle Werbung für unseren Sport.“ Klaus Gottesleben, der Präsident des Deutschen Tischfußball-Bundes, war nach dem Masters-Turnier voll des Lobes. Doch nicht nur als Ausrichter überzeugten die Gastgeber.

Vier Mammut-Tischfußball-Tage liegen hinter dem TFC St. Wendel . Von Donnerstag bis Sonntag richtete der TFC im Sportzentrum St. Wendel die ITSF Masters Serie aus - eines der weltweit größten Tischfußball-Turniere. Rund 500 Tischfußball-Spieler aus der ganzen Welt traten vier Tage lang von morgens bis abends gegeneinander an. Der größte Gewinner des Events war aber der Veranstalter selber. "Wir wurden nach dem Turnier vom Deutschen Tischfußball-Bund gefragt, ob wir das Turnier in den kommenden beiden Jahren ausrichten möchten. Normalerweise findet das Turnier jedes Jahr in einer anderen Stadt oder sogar in einem anderen Land statt. Das ist eine tolle Auszeichnung für uns", sagt Eduard Schlaup, der Vorsitzende des TFC St. Wendel , stolz.

Etwa 30 Mitglieder des Vereins halfen an allen Tagen mit, dass im Sportzentrum, im großen Vorzelt und auf dem Campingplatz alles rund lief. Für die Spieler aus Argentinien, Peru, den USA und Japan kümmerte sich der Verein sogar um die Unterbringung in Hotels. "Unsere Vereinsmitglieder haben eine super Arbeit geleistet. Mein ganz großer Dank gilt aber der Stadt St. Wendel , ohne deren Hilfe diese Veranstaltung bei uns nicht möglich gewesen wäre", so Schlaup weiter.

Neben der erfolgreichen Ausrichtung gab es auch an den Tischen Grund zum Feiern für die Saarländer. In allen Disziplinen (Einzel, Doppel, Mixed) schnitten die Junioren, Frauen, Männer und Senioren sehr ordentlich ab. Heinrich Nagel vom TFC St. Wendel belegte mit seinem Doppelpartner Hans-Jürgen Wiesen (RC Berschweiler) einen hervorragenden dritten Platz im Speedball bei den Profis der Senioren . Bei den Junioren gewann Maurice Klass aus Limbach das Semi-Pro-Turnier. Insgesamt wurde an vier Tagen an 90 Tischen gleichzeitig gespielt.

Bei den jeweiligen Finalspielen am Abend, die der TFC St. Wendel in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Tischfußball-Bund (DTFB) in einer eigenen Final-Arena mit Tribüne und Leinwand-Übertragung organisierte, platze das Sportzentrum fast aus allen Nähten. "Diese vier Tage in St. Wendel waren eine tolle Werbung für unseren Sport. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr hier im Saarland", lobte Klaus Gottesleben, der Präsident des DTFB den Ausrichter TFC St. Wendel .