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Sturmtief im Landkreis St. Wendel

Sturmtief streift Landkreis St. Wendel : Die Narren konnte der Wind nicht aufhalten, für einige Bäume war er zuviel

Nur wenige Einsätze gab es am Sonntag für die Feuerwehr im Landkreis St. Wendel.

So manches Kostüm ist bei der Straßenfastnacht am Sonntag hier und da mal durcheinander gewirbelt worden. Doch im Landkreis St. Wendel konnte alle Umzüge wie geplant starten (wir berichteten). Doch wurde auch das St. Wendeler Land von dem Sturmtief über Deutschland tangiert. Die Einsätze für die Feuerwehr blieben überschaubar, wie Dirk Schäfer, Brandinspekteur im Landkreis St. Wendel, wissen lässt.

Zwar sei bereits den frühen Morgenstunden am Sonntag ein auffrischender Wind in teils starken Böen spürbar gewesen, doch dauerte es bis kurz nach 15 Uhr, bis der erste wetterbedingte Einsatz in der Leitstelle auf dem Saarbrücker Winterberg aufschlug.

„Auf der Landstraße 309 zwischen Urweiler und Leitersweiler war ein Baum umgestürzt und blockierte die komplette Fahrbahn“, so Schäfer. Feuerwehrleute beseitigten das Hindernis. Im weiteren Verlauf wurde auf gleicher Strecke von der Polizei ein weiterer, beschädigter Baum festgestellt. „Zur Gefahrenbeseitigung wurde das Landesamt für Straßenwesen hinzugezogen“, erläutert Schäfer.

Um 16.43 Uhr ging es für den Löschbezirk Reitscheid zur L 133 in Richtung Freisen. Dort war ebenfalls ein Baum umgestürzt. Dieser blockierte die Durchfahrt und musste beseitigt werden.

In Sötern, in der Straße Obersötern, löste sich durch den Wind eine Dachplatte, welche vom örtlichen Löschbezirk, mit Unterstützung der Drehleiter aus Bosen-Eckelhausen, gesichert werden musste. Dies war gegen 18.20 Uhr.

Kurze Zeit später, gegen 18.30 Uhr, wurde auf der Trierer Straße in Türkismühle ein weiterer umgestürzter Baum gemeldet. „Auch dieser beeinträchtigte den Verkehrsfluss und musste von der Feuerwehr beseitigt werden“, so der Brandinspekteur.

Außerdem seien Mitglieder der Feuerwehr an den Umzügen im Landkreis beteiligt gewesen – zur Absicherung und Unterstützung.