Unwetter im Landkreis St. Wendel : Blitz schlägt in Windrad ein, Sturm weht Bäume um

Sturmtief „Bennet“ fegt am Rosenmontag übers St. Wendeler Land. Im Gepäck hat es Starkregen, Windböen und Gewitter. Die Folge: Einsätze für die Feuerwehr.

Starke Windböen und kurze, aber heftige Regenschauer haben am Rosenmontag nicht nur die Veranstalter der Rosenmontagsumzüge in Atem gehalten. Auch die Feuerwehr war in Alarmbereitschaft. Bereits kurz nach 9 Uhr ging es los mit den Einsätzen.

Der bislang spektakulärste führte Einsatzkräfte in die Nähe von Freisen. Wie Dirk Schäfer, Brandinspekteur im Landkreis St. Wendel berichtet, schlug dort ein Blitz in eines der Windräder bei Hahnweiler (Rheinland-Pfalz) hinter der Freisener Höhe ein. „Teile stürzten auf die Fahrbahn der A 62“, sagt Schäfer. Für deren Bergung musste die Autobahn kurzzeitig teils gesperrt werden. Inzwischen wurde die Anlage in einem Umkreis von 500 Metern abgesperrt.

Ein Baum stürzte am Rosenmontagsmorgen auf die August-Balthasar-Straße in St. Wendel. Die Feuerwehr musste ran. Foto: Dirk Schäfer
Wegen herabstürzender Ziegel wurde die Feuerwehr in die Remigiusstraße in Bliesen gerufen. Foto: Dirk Schäfer

Aber auch Sturmklassiker wie umgestürzte Bäume und Ziegeln, die von Dächern stürzten oder zu stürzen drohten, beschäftigten die Feuerwehrleute. So gab es wegen umgestürzter Bäume Einsätze in Bierfeld, in der August-Balthasar-Straße in St. Wendel auf der Landstraße zwischen Oberkirchen und Leitersweiler sowie in Urweiler. Um herabstürzende Ziegel ging es bei einem Einsatz in Bliesen.