Sternsinger erfreuen die Patienten im Marienkrankenhaus

Sternsinger erfreuen die Patienten im Marienkrankenhaus

Oberlinxweiler. "Wir Kinder wollen Freude bringen und von Jesus Christus singen. Wir tragen mit uns einen Stern und künden euch die Botschaft gern." Viele Patienten im Marienkrankenhaus konnten gestern ihre Rührung nicht verbergen, als die Sternsinger zu ihnen in die Zimmer kamen und sie mit einem Spruch oder einem Dreikönigslied erfreuten

Oberlinxweiler. "Wir Kinder wollen Freude bringen und von Jesus Christus singen. Wir tragen mit uns einen Stern und künden euch die Botschaft gern." Viele Patienten im Marienkrankenhaus konnten gestern ihre Rührung nicht verbergen, als die Sternsinger zu ihnen in die Zimmer kamen und sie mit einem Spruch oder einem Dreikönigslied erfreuten. Zwölf Mädchen und Jungen aus der Filialgemeinde St. Marien Oberlinxweiler machten sich in drei Gruppen auf und gingen, gekleidet als Heilige Drei Könige, mit dem Stern auf alle Stationen in dem großen Haus.Mit Sternträgerin Nathalie voran begann eine Gruppe ihre Besuche in der Chirurgie in der zweiten Etage. Nina war König Kasper und trug die Sammelbüchse. Saskia hatte das Gewand von König Melchior an und Nils das von König Balthasar. Den ersten Halt legten sie beim Schwesterndienst ein, wo sich Krankenpfleger Jens Malter gerne in seiner Arbeit unterbrechen ließ. "Dankeschön, das war wunderbar", sagte er nach dem Lied und steckte einen Schein in die hingehaltene Sammelbüchse. "Da freue ich mich aber, dass heute am Dreikönigstag die Sternsinger kommen", versicherte Helmut Schnur aus Winterbach und richtete sich in seinem Bett auf. Nicht weniger froh war Marga Bettinger aus Haupersweiler. "Ich habe schon viele schöne Weihnachtserlebnisse hier im Haus gehabt", erzählte sie. "An einem Tag spielte der Mandolinenverein Weihnachtslieder, an einem anderen sang der St. Wendeler Männerchor - und jetzt kommen auch noch die Sternsinger zu mir."Je mehr Krankenstuben besucht wurden und die Könige dabei immer munterer wurden, umso mehr sprang ihre Begeisterung auch auf die Patienten über. Alois Loch aus Hofeld, der erst wenige Stunden vorher auf die Station gekommen war, war froh: "Die Sternsinger haben mir Mut für meinen Aufenthalt im Krankenhaus gemacht", meinte der ältere Herr. Karl-Wolfgang Walz aus Eisweiler hat noch viele Erinnerungen an die Zeit, als er selbst Ministrant und Sternsinger war: "Ich wohnte damals noch in Worms. Als Kind hat es mir immer Freude gemacht, durch die Besuche Menschen glücklich zu machen." Die Oberlinxweiler Könige waren zwölf von 500 000, die in der Bundesrepublik in diesen Tagen unterwegs waren. Unter dem Leitwort "Kinder suchen Frieden" sammelten sie Spenden für Kolumbien. gtr