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Ausbildungsbeginn: Start der Azubis

Ausbildungsbeginn : Start der Azubis

Das Medizinunternehmen bildet in vielen Sparten aus, die „Nacht der Industrien“ ermöglicht Einblicke.

() Mit Beginn des neuen Schuljahres hat Fresenius in St. Wendel zehn neue Auszubildende begrüßt. Sie sollen und wollen in den kommenden Jahren Chemielaborant, Biologielaborant, Industriemechaniker, Elektroniker für Betriebstechnik, Verfahrensmechaniker beziehungsweise Maschinen- und Anlagenfahrer werden. „Für die jungen Leute beginnt damit ein neuer Lebensabschnitt in einem vollkommen neuen, aber hoch interessanten Umfeld“, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Am Standort St. Wendel entwickelt und produziert Fresenius Medical Care lebenserhaltende Produkte zur Behandlung von Patienten mit chronischem Nierenversagen. Dazu zählen Dialysatoren (künstliche Nieren) sowie Systeme für die Peritonealdialyse (Bauchfelldialyse).

St. Wendel ist das Stammwerk der Dialysatoren-Fertigung bei Fresenius. Hier entwickelte Produktionsverfahren werden weltweit bei Fresenius eingesetzt. „Erfolgskonzept ist dabei eine sich ideal ergänzende Kombination aus Forschung, Entwicklung und Produktion“, heißt es in der Mitteilung.  Über die klassische Ausbildung hinaus biete Fresenius in St. Wendel auch ein duales Studium in Zusammenarbeit mit der ASW Neunkirchen und ein kooperatives Studium gemeinsam mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Saarbrücken an.

Fresenius stellte in der Vergangenheit mehrfach landesbeste und zweimal bundesbeste Absolventen der Ausbildung. Der Ausbildungsberuf zum Maschinen- und Anlagenführer sei vergleichsweise neu in das Ausbildungsangebot aufgenommen worden. Fresenius bereitet hier junge Menschen „in idealer Weise“, wie es heißt, auf einen Einsatz in der Produktion vor. Aktuell beschäftigt Fresenius 31 Auszubildende.