Stadt St. Wendel lädt am Wochenende zum Markt St. Wendeler LebensArt

Für Kunst und Handwerk : St. Wendeler LebensArt – ein Markt für die schönen Dinge

St. Wendel (tog) Bei herrlichem Sommerwetter durch St. Wendels Altstadt bummeln. Sich inspirieren lassen. Etwa 100 Kunsthandwerkern aus ganz Europa, die ihre hochwertigen Exponate unter freiem Himmel ausstellen, bei ihrem künstlerischen Schaffen über die Schultern schauen – zu all dem lädt St. Wendel am kommenden Wochenende.

Denn in der Innenstadt findet am 24. und 25. August zwischen 11 und 19 Uhr die „St. Wendeler LebensArt“ statt. Für einen Besuch des Marktes wirbt Leonie Paqué vom St. Wendeler Amt für Stadtmarketing und hofft auf einen „spannenden Dialog zwischen Kunstschaffenden und Bürgern“. Unterhalten werden diese vom Trio Grande, die mal hier und mal da aufspielen werden.

Der Markt für Kunst und Handwerk punktet erfahrungsgemäß mit einem fein komponierten Angebot erlesenen Kunsthandwerks. „Bei den Besuchern weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt und beliebt, bei den Ausstellern gefragt und bunt wie ein Kaleidoskop, so präsentiert sich seit Jahren der erfolgreiche Markt“, sagt Paqué dazu. Vielfalt sei auch in diesem Jahr Trumpf, wenn die Altstadt zu einer Open-Air-Galerie der Künste werde. „Ausgefallene Objekte, handgefertigte Unikate und Kleinserien zeigen die Einzigartigkeit und Vielseitigkeit kreativer Darstellungsmöglichkeiten.“ Dabei sprächen Exklusivität, künstlerische Ausstrahlung und sorgfältige Verarbeitung der ideenreichen Werke für sich.

Einen besonderen Reiz des Marktes macht nicht nur für Paqué der ganz persönliche Kontakt der Besucher zu den Künstlern aus, „kann man doch Interessantes über die oftmals aufwendigen Herstellungsweisen erfahren und vor Ort live miterleben, wie neue Kreationen entstehen“.

Im Jahr 2009 startete die St. Wendeler LebensArt, der Markt für Kunst und Handwerk mit gerade mal 30 Teilnehmern. Inzwischen ist die Freiluft-Veranstaltung so beliebt, dass sich in diesem Jahr rund 100 Künstler angemeldet haben. „Der Markt ist deutschlandweit bekannt, bei Ausstellern gefragt und seit seiner Premiere eine Erfolgsgeschichte“, erklärt die Markt-Chefin.

Die St. Wendeler LebensArt versteht sich als große Open-Air-Galerie der Künste. In diesem Jahr lockt die nunmehr elfte Auflage wieder zum großen Kunsterlebnis unter freiem Himmel. Von 11 bis 19 Uhr zeigen die Kunstschaffenden ihr Portfolio, von Malerei und Bildhauerei über Keramik, Fotografie, Objekt- Glas-, Textil- und Recyclingkunst bis hin zu edlen Schmuckkreationen und Performance. Paqué sagt: „Liebhaber zeitgenössischen Kunsthandwerks erwartet allerlei Originelles, Imposantes, Charmantes und Stilvolles. Angeboten werden dabei ausschließlich Exponate, die nach eigenem Entwurf und in eigener handwerklich-künstlerischer Fertigung hergestellt wurden.“

Aus ganz Europa finden sich am Wochenende Kunstschaffende ein, die nicht nur ihre Werke ausstellen, sondern auch vor Ort arbeiten. Mit ihnen zu plaudern und ihnen bei der Arbeit über die Schulter zu schauen, mache den Reiz der LebensArt mit ihrem besonderen Flair aus. Ausgefallene Objekte, handgefertigte Unikate und Kleinserien würden die Einzigartigkeit und Vielseitigkeit der Darstellungsmöglichkeiten zeigen. Ein Feuerwerk an Formen, Farben, Ideen und Materialien erwarte die Besucher. „Beim Kreativmarkt bleiben keine noch so außergewöhnlichen Wünsche unerfüllt“, betont St. Wendels Bürgermeister Peter Klär (CDU). Die reizvolle Fußgängerzone mit ihren Straßencafés, Restaurants und Geschäften gebe der Kulturveranstaltung einen schönen Rahmen. Musikalischer Star des Marktes ist das Trio Grande: Mit Bass, Akkordeon und Saxophon spielt das Trio in glanzvollen Kostümen und auf Stelzen fetzige italienische Lieder und Zigeunermusik.

Korbflechterin Gabriele Dingels stellte schon mehrfach ihr handwerkliches Können beim St. Wendeler LebensArt-Markt zur Schau. Foto: Bone/Stadt St. Wendel
Joachim Zell bietet einzigartige Fotografien an. Foto: Bonenberger/Stadt St. Wendel
Wahre Kunstwerke werden am Wochenende in der St. Wendeler Innenstadt zu sehen sein. Foto: Bonenberger/Stadt St. Wendel
Den Künstlern bei ihrem Schaffen über die Schulter schauen, auch das können die Marktbesucher. Etwa Iris Biberich bei der Bearbeitung eines Werkstückes. Foto: Bonenberger/Stadt St. Wendel
Ingrid Pietsch aus Oberheimbach zeigte im Vorjahr ihre Kupfer- und Holz-Skulpturen. Foto: bonenberger/Stadt/Bonenberger/Stadt
Skurrile Figuren aus Metall gibt es im Atelier Metall-Kinetik von Manfred Funke und Marion Krause aus Manden. Foto: Bonenberger & Klos/B&K

Im Rathaus achtet man nach Angaben der Stadtverwaltung darauf, dass immer wieder Neues mit dabei ist. Nach St. Wendel kommen ausschließlich professionelle, freischaffende Künstler. „Wer hier ausstellt und verkauft, ist Meister seines Fachs. Das ist notwendig, um den Besuchern eine bestmögliche Qualität, Originalität und Präsentation anbieten zu können“, erklärt der Bürgermeister. „Der Markt hat in Kunsthandwerker-Kreisen einen exzellenten Ruf. Man freut sich einfach, nach St. Wendel kommen zu dürfen. Wir haben gehofft, dass sich dieser Themenmarkt ebenso wie die anderen zu einem Publikumsmagneten entwickeln wird, und tatsächlich hat sich die Zahl der Künstler, Kunsthandwerker und Besucher mit jedem Jahr gesteigert. Heute sind wir an dem Punkt angekommen, an dem wir sagen können: Wir sind am Ziel. Wir haben zwar noch ein bisschen Platz in unserer Stadt. Gegenwärtig aber hat die LebensArt eine Größe erreicht, mit der sie optimal zu uns passt,“ freut sich der Verwaltungschef.

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