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St. Wendel international verzaubert

St. Wendel international verzaubert

St. Wendel. Rund 1000 Leute ließen sich die kurzweilige Gala bei bestem Wetter nicht entgehen. Das Festival, das von der Kreisstadt St. Wendel veranstaltet wurde, werde weiterhin Bestand haben, erklärte Bürgermeister Klaus Bouillon. "Es ist auch klar, dass es weiterhin frei ist für die Besucher", versprach er

St. Wendel. Rund 1000 Leute ließen sich die kurzweilige Gala bei bestem Wetter nicht entgehen. Das Festival, das von der Kreisstadt St. Wendel veranstaltet wurde, werde weiterhin Bestand haben, erklärte Bürgermeister Klaus Bouillon. "Es ist auch klar, dass es weiterhin frei ist für die Besucher", versprach er. Obwohl sich die Veranstaltung rund um Zauberei drehte, gab es bei dem Bühnenprogramm nicht nur Magie, sondern auch allerlei Komik, Jonglage und Akrobatik. Moderator Willi Fröhlich überraschte in seinen Einlagen mit den obskursten Musikinstrumenten: Mal brachte er eine Panflöte aus Tetra-Pak Safttüten, mal führte er sein Laubgebläse-Musik zu "Blowing in the wind" vor. Besonders stolz schien er auf seine selbst entwickelte Arschgeige zu sein. Tobi van Deisner spannte das Publikum ein und zeigte antikes Theater rund um Caesar, Cleopatra und eine Mumie. Requisiten gab es auch - allerdings alle aus Luftballons. Für "Anmut und Grazilität", so Fröhlich, sorgten die Starbugs. Das sind drei Herren aus der Schweiz, die die amtierenden Weltmeister der rhythmischen Sportkomik sein. "Wir sind aber auch die einzigen, die das machen", bekannte einer von ihnen. Frech, fetzig und flippig mit Knall- und Raucheffekten vollführten sie Choreographien, die sekundengenau auf einen Vielzahl von Musik abgestimmt waren. Diese begeisterten das Publikum so sehr, dass sie die vom Publikum geforderte Zugabe am Sonntag auf der Bühne gewährten. Fröhlich versprach mit von der Partie zu sein. Beim Auftritt des Spaniers Civi Civiac kam es zu Diskussionen, ob das denn echtes Feuer sei, das er da benutzte. Mit Seelenruhe ließ der die brennende Fackel über seinen Körper wandern. Vielmehr schien er das Element zu beherrschen, wenn er mit Mund oder Hand weitere Fackeln entzündete. Das verdiente dann auch den ersten Preis beim Zauber-Wettbewerb, der am Freitag und Samstag ausgetragen wurde."Unser Anspruch war es, fair zu entscheiden. Wir haben uns im Anschluss noch mal zusammengesetzt und die einzelne Ergebnisse besprochen. Aber wir waren uns schnell einig," erklärte Jury-Mitglied Wasa Koulis. Den zweiten Preis erhielt Ted McKoy aus Schottland und Mekks aus Bremen bekam den dritten Preis. Es wurden auch zwei Sonderpreise für Komik überreicht, da diese Künstler keine Zauberei im Programm hatten, dennoch die Besucher gekonnt unterhielten. Diese erhielten Tobi van Deisner und Shiva Grings.

 Auch die Komik kam neben der Zauberei nicht zu kurz.
Auch die Komik kam neben der Zauberei nicht zu kurz.

Auf einen BlickDie Akteure der Open-Air-Zauber-Gala: Willi Fröhlich, Tobi van Deisner (D), Thomas Dietz (D), Mekks (D), Starbugs (Ch), Ted McKoy (Sco), Shiva Grings (Irl), Gilbert (F), Civi Civiac (E). Die Teilnehmer des Zauberwettbewerbs: Civi Civiac (E), Bob Carr (Can), Rono Kertini (Ch), Patrick (Aus), Thomas Dietz (D), Pero (D), Radalov & Agnes (D), Mekks (D), Ted McKoy (Sco), Tobi van Deisner (D), Starbugs (Ch), Gilbert (F), Shiva Grings (Irl), Manolo (D), Mäd Schick (D), Philipp Flint (D), Rasputin & Babuschka (D), Marc Gettmann (D), Zantac (D), Dr. Timbo (D).Die Jury: Ulrike und Wolfgang Goethe, Wasa Koulis, Chris Schäfer, Dr. Marrax, Roland Happersberger car