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Sportfreunde Winterbach: Mehr Glück ohne Pesch?

Sportfreunde Winterbach: Mehr Glück ohne Pesch?

Die Lage ist kritisch für die Sportfreunde Winterbach . 2015 stieg der Club aus der Landesliga Nord in die Bezirksliga St. Wendel ab. Knapp zehn Monate später steht der Club auch dort wieder auf einem Abstiegsplatz.

Vor dem Kellerduell an diesem Sonntag, 15 Uhr, gegen Schlusslicht TSV Sotzweiler-Bergweiler sind die Sportfreunde Drittletzter.

"Wir wussten vor der Runde, dass wir den Abgang von einigen Stammspielern nicht kompensieren können. Aber dass wir so weit unten drinstehen würden, damit haben wir nicht gerechnet", stöhnt Winterbachs Spielausschuss-Vorsitzender Michael Klieber. Der 39-Jährige fungiert seit kurzem auch als Interims-Trainer bei den Rot-Weißen.

Denn nach der 1:5-Niederlage im letzten Heimspiel gegen den Lokalrivalen SV Bliesen bot Trainer Roland Pesch dem Vorstand seinen Rücktritt an - und dieser nahm an. "Ich war mit der Situation unzufrieden. Ich konnte keinen Zug reinbringen, weil wir einen sehr kleinen Kader hatten. Die meisten Spieler wussten, dass sie sowieso spielen, und so war die Trainingsbeteiligung gerade nach der Winterpause schlecht", sagt Pesch. "Unter diesen Umständen war es nicht möglich, der Mannschaft meinen Stempel aufzudrücken."

Zehn Spiele hat Interims-Trainer Klieber jetzt noch Zeit, den Absturz in die Kreisliga zu verhindern. "Es wird schwer, aber wir werden alles versuchen", sagt er. Zur neuen Runde wird dann Torsten Kunz Trainer der Sportfreunde . Kunz trainiert derzeit die B2 der JFG Schaumberg-Prims. Auch erste personelle Entscheidungen über den künftigen Kader sind schon gefallen. Alexander Wilhelm wechselt zum VfB Theley, Oliver Böning schließt sich der SG Bostalsee an. Als Zugänge stehen einige bisherige Jugendspieler fest. Vor allem Carsten Rauber und Tobias Jennewein traut Klieber den Sprung in die erste Mannschaft zu.