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Spendenübergabe Wallfahrt an Donum Vitae in St. Wendel

Scheck überreicht : Erlös der Wallfahrt geht an Donum Vitae

St. Wendels Pastor Klaus Leist überreichte Vereinsvertretern einen symbolischen Scheck in Höhe von 1500 Euro

Ein Ziel der Wendelinus-Wallfahrtswoche vom 16. bis 22. Oktober war es, eine Gemeinschaft zu bilden und diese im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe zu stärken. Zum Abschluss konnte der St. Wendeler Pastor Klaus Leist nun einen symbolischen Scheck in Höhe von 1500 Euro an den Donum Vitae Landesverband Saarland in der St. Wendeler Beratungsstelle überreichen. „Wir sehen in unserem fürbittenden Gebet und unserer materiellen Hilfe einen wichtigen Dienst der Barmherzigkeit und Nächstenliebe“, sagte Leist.

Der Betrag kam am Abend des Festvortrags mit Annette Schavan zusammen. „Unsere Festredner kommen alle honorarfrei zu uns“, erklärte der Pastor. Die ehemalige baden-württembergische Ministerin für Kultur, Sport und Jugend hatte zum Thema „Die Christen und die Kraft der Erneuerung“ in der Wendelinus-Basilika referiert. Die Türkollekte brachte an diesem Abend 500 Euro ein. Ex-Ministerin Schavan legte spontan 500 Euro drauf sowie eine Privatperson noch einmal den gleichen Betrag. „Frau Schavan wünschte sich sofort, dass die Spende für Donum Vitae bestimmt ist“, berichtete Leist. Donum Vitae, das heißt Geschenk des Lebens. Es ist ein eigenständiger bürgerlich-rechtlicher Verein, der sechs Beratungsstellen im Saarland unterhält. Kernaufgabe von Donum Vitae ist die Beratung von Schwangeren. Der Verein berät auf Grundlage des christlichen Menschenbildes. „In der Beratung übernehmen wir die doppelte Anwaltschaft für Mutter und Kind, denn wir sind überzeugt, dass das Leben eines Kindes nur mit der Mutter und nicht gegen sie geschützt werden kann“, sagte die Landesvorsitzende Hedwig Pfeffer.

Zusätzlich hat der Bundesverband das Modellprojekt „Schwangerschaft und Flucht“ ins Rollen gebracht. Im Saarland bietet Donum Vitae schwangeren Frauen in extremen Notsituationen neben der vertraulichen Geburt die Möglichkeit einer betreuten anonymen Geburt an. „Pro Jahr betreuen wir rund 1000 Klientinnen“, sagte Landeschefin Pfeffer. Im Mittelpunkt der sexualpädagogischen Arbeit stehen die Persönlichkeitsbildung und die sexuelle Selbstbestimmung.