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Spenden der Wendelinus-Wallfahrtswoche an Flutopfer in Indien übergeben

Spende : Spenden der Wallfahrtswoche gehen an Flutopfer in Indien

Eine stolze Summe kam zusammen, fast 7800 Euro. Die kommen Betroffenen der Katastrophe auf dem Subkontinent direkt zugute.

Man bezeichnete sie als Jahrhundertflut: die Flutkatastrophe im südindischen Kerala, die Ende Juli des vergangenen Jahres fast vierhundert Menschen das Leben gekostet und Zehntausende von Menschen obdachlos gemacht hat, die dadurch ihr Hab und Gut verloren haben.

Die Kollekten der Wendelinus-Wallfahrtswoche im Oktober vergangenen Jahres waren für diese Menschen bestimmt, teilte der St. Wendeler Pastor Klaus Leist den Pilgern mit. Insgesamt erbrachten diese 2500,96 Euro, eine weitere Spende in Höhe von 2000 Euro kam vom Missionsförderverein Kutzhof, sowie die Einzelspende eines Ehepaares anlässlich eines Familienfestes, Spenden von Kindern aus den Kindergärten Bliesen und dem Kinderhaus der Stiftung Hospital anlässlich ihrer Nikolausfeier und andere Einzelspenden. Letzten Endes konnte so ein stolzer Gesamtbetrag in Höhe von 7789,67 Euro an die indische Ordensgemeinschaft der Schwestern von Nazareth, die sich im Besonderen für Familien in Not im Bundesstaat Kerala einsetzen, überwiesen werden.

Pastor Klaus Leist übergab zusammen mit dem Vorsitzenden des Kutzhofer Missionsfördervereins, Martin Zewe, einen Scheck an die in St. Wendel lebenden indischen Schwestern, die in der Stiftung Hospital arbeiten. Leist betonte: „Wenn auch die Kameras und die Journalisten in den Notstandsgebieten längst abgezogen sind, so bleibt doch die Not der Menschen vor Ort.“ Mit dieser außerordentlichen Spende kann auch Monate später noch notleidenden Familien und Kindern hoffnungsvoll geholfen werden.

Auch Martin Zewe spricht sich für eine schnelle und effiziente Katastrophenhilfe aus, auch wenn der von ihm geleitete Missionsförderverein auf Hilfe zur Selbsthilfe setzt, um die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort in nachhaltiger Weise zu verbessern. Der Verein hat sich seit 20 Jahren in diesem Sinne in den ärmsten Ländern Afrikas und Asiens eingesetzt. Und wird es auch weiter tun.