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SPD St. Wendel will Gastronomie und Hotels zügig öffnen

Corona-Krise : SPD fordert: Gastgewerbe zügig öffnen

Touristisches Angebot wichtiger Teil der Wertschöpfung im Landkreis. Auflagen müssten aber beachtet werden.

Gastronomie und Tourismus sind ein wichtiger Wirtschaftszweig im Landkreis St. Wendel. „Im Umfeld des Bostalsees, aber auch in vielen anderen Gemeinden des Kreises, stellen touristische Angebote mittlerweile einen wichtigen Teil der Wertschöpfung für unseren Landkreis dar“, hält Torsten Lang fest. Der Vize-Fraktionschef und tourismuspolitischer Sprecher der SPD im St. Wendeler Kreistag folgert daraus: „Deshalb ist es wichtig, dass wir den entsprechende Betrieben eine zügige Öffnungsperspektive bieten.“ Die aktuell diskutierte Öffnung der Gastro-Betriebe sei daher wichtig für das St. Wendeler Land, und die Umsetzung bedeutsam. Genau wie die seit Anfang der Woche wieder mögliche Zufahrt zum Bostalsee und das anlaufende Angebot für Individualsportarten am See. Auch für St. Wendel selbst sei „das Leben und Wohlfühlen ganz erheblich geprägt durch unsere tolle Gastronomie“, sagt Lang, der zugleich auch Fraktionsführer der SPD im St. Wendler Stadtrat ist.

SPD-Tourismus-Experte Torsten Lang. Foto: Bonenberger/Stadt

Nach mehreren Wochen Lockdown plädiert die SPD daher für eine sehr zügige Öffnungsperspektive für Restaurants, Biergärten, Straßencafés, aber auch für Hotels und Kneipen. Insbesondere auch die Reduzierung der Neu-Infektionszahlen in den vergangenen Tagen rechtfertige nun hier eine entsprechende Entwicklung. „Wenn unsere Gastronomie wieder an den Start gehen kann, insbesondere im Bereich der Außengastronomie, etwa auf dem Schlossplatz oder in der gesamten Fußgängerzone, trägt dies auch viel dazu bei, dass die Menschen sich wieder gerne in der Stadt aufhalten, was dann auch gut für Einzelhändler und ansässige Dienstleister ist“, unterstreicht Lang. Dabei müssten aber Hygienekonzepte umgesetzt werden, und vermutlich könnten nicht alle gleichzeitig öffnen. „Für den Bereich der Außenbestuhlung, etwa auf dem Schlossplatz, kann ich mir aber gut vorstellen, dass eine Vergrößerung der zur Verfügung stehenden Fläche dann eine Bewirtung einer ähnlichen Zahl von Gästen wie bisher möglich machen würde.“ Man müsse dann vorübergehend den Schlossplatz oder andere Flächen in der Fußgängerzone komplett oder weitergehend für gastronomische Sondernutzung – mit entsprechenden Abständen – freigeben.