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So war die Kappensitzung des CCW 19 Uhr 71 in Wolfersweiler

Kappensitzung des CCW 19 Uhr 71 : Von Pleiten, Pech und Pannen im Skiurlaub

Bei der Kappensitzung des Carnevals Clubs Wolfersweiler erzählten die Büttenredner vom ganz normalen Wahnsinn im Alltag.

Ei wo esser dann? Prinzessin Katja I. musste zu zu Beginn der Kappensitzung des CCW 19 Uhr 71 in Wolfersweiler zunächst mal ihren Prinz Karneval Oliver I. suchen. Der war nämlich noch im Sportanzug, als die Party losgehen sollte. Aber letztendlich hat sie ihn doch noch gefunden und so startete man auch gleich so richtig schwungvoll in der Narhalla.

Nach dem Einmarsch des Elferrates und der Begrüßung durch Sitzungspräsident Kevin Fuchs führte die Minigarde ihren Namen ad absurdum, indem sie gar nicht mini, aber dafür umso mehr Garde war und die Gäste mit ihrer Tanzdarbietung begeisterte. Danah Gisch und Sarah Rebecca Reinshagen machten dann das Wartezimmer des Hausarztes unsicher und so wurde über so manches Wehwehchen erst geklagt und dann gelacht.

Als Gast aus Bliesen war Norbert Welker nach Wolfersweiler gekommen und erklärte den Narren, was der Unterschied zwischen „Schneescheppen und Schneeräumen“ sei. Angesichts des aktuell dürftigen Winters eine eher akademische Betrachtungsweise, die aber vor Witz nur so sprühte. Vor der ersten Pause entführte die Mäusegarde die Gäste dann mit Anmut und Eleganz in einer bezaubernden Tanznummer in die Märchenwelt von 1001 Nacht.

Nach der Vorstellung des Elferrates wurde es dann sportlich. Wintersportlich um genauer zu sein. Carolin Denner hatte so manches aus dem Skiurlaub zu berichten, nicht nur, dass sie sich mal wieder ein Bein gebrochen hatte. Schon die Reise war ein Abenteuer: „Die Oma kam, du liewer Mann, mit siwwe volle Koffer ahn“, ging es los. Denn in den Koffern hatte die alte Dame ihre Unterhosen verstaut „damett eich en der kalte Welt, mir mei Unschuld net erkält“, klärte sie auf.

Tänzerisch ging es ganz klassisch mit der CCW-Garde weiter, bevor dann Vanessa Mohr und Sarah Rebecca Reinshagen sich als Gott und Eva über die Schöpfung des Mannes ausließen. Eva bedankte sich erst mal für den „krass geilen Garten“, den der liebe Gott geschaffen hat. Lediglich die Einsamkeit macht ihr zu schaffen. Da kam Gott auf die Idee, ihr einen Mann zur Seite zu stellen: „E Mann? Watt ess dann e Mann?“, fragte die erstaunte Eva. „E Mann werd e so missratende Kreatur senn met schlechte Charakterzüge.“ Getreu dem Motto: „Als Gott den Mann schuf, irrte sie.“

 Dass so ein Ski-Urlaub nichts für schwache Nerven ist, davon konnte Carolin Denner berichten.
Dass so ein Ski-Urlaub nichts für schwache Nerven ist, davon konnte Carolin Denner berichten. Foto: Ralf Mohr

Aus Eisen waren die schon etwas älteren Funkenmariechen angereist, die zwar die Beine nicht mehr hochbekamen, dafür aber umso besser singen konnten. Sehr zur Freude des Publikums. Im Gegensatz dazu hatte das Funkenmariechen Candy Roberts es dann nach der zweiten Pause geschafft, die Gäste tänzerisch zu entzücken. Als weiterer Gastredner hatte Nico Berang, Vorsitzender des VSK Regionalbezirks St. Wendel, dann aus dem Nähkästchen eines Polizisten geplaudert, bevor es zu einem weiteren Höhepunkt kam: dem Auftritt des Männerballetts, dieses Mal unter dem Motto „Das Sägewerk Bad Segeburg“ und „Cordula Grün“. Stets ein Garant für einen stimmungsvollen Hochgenuss. Mit einem Penner in Gestalt von Michael Heckmann durften die Gäste dann von einer Bierpipeline träumen, bevor mit Torsten Dewes aus Eisen musikalisch zum Finale übergeleitet wurde.