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"Sie spielten, tanzten und musizierten einfach klasse"

"Sie spielten, tanzten und musizierten einfach klasse"

Bubach-Calmesweiler. Der Stoff, aus dem die Märchen sind, wird nie verloren gehen. Der beste Beweis dafür ist das Interesse an der Inszenierung "Der gestiefelte Kater", an die sich der Theaterverein Bubach in Zusammenarbeit mit dem Musikverein Bubach-Calmesweiler rangetraut hat. Seit April proben die Darsteller

Bubach-Calmesweiler. Der Stoff, aus dem die Märchen sind, wird nie verloren gehen. Der beste Beweis dafür ist das Interesse an der Inszenierung "Der gestiefelte Kater", an die sich der Theaterverein Bubach in Zusammenarbeit mit dem Musikverein Bubach-Calmesweiler rangetraut hat. Seit April proben die Darsteller. Seit Monaten plant und baut das Team um Stefan und Christoph Morbe an der Kulisse. Dominik Schallmo opferte seine komplette Freizeit der Technik.Jetzt fand die Premiere statt, und da waren sich die Zuschauer einig: "Toll, einzigartig, sensationell, fernsehreif - Sie spielten, tanzten und musizierten einfach klasse", stellten von der SZ befragte Zuschauer bereits in der Pause fest. Insgesamt tanzten circa 90 Personen nach einer gelungenen Premiere ganz entspannt auf der Bühne. Sie waren alle entweder in tragenden Rollen oder hinter der Bühne in diese glanzvolle Aufführung mit eingebunden. Diese Schauspiel- und Musikgruppe überzeugte mit ganz großem Theater, verbunden mit hervorragenden Inszenierungen und Parodien und erstklassigen Musikinterpretationen und Gesangseinlagen sowohl als Solisten oder im Duett.

Zur Premiere waren über 250 Besucher in die Hirschberghalle gekommen und würdigten mit "Bravo-Rufen" und ganz viel Applaus die hervorragende Arbeit aller Mitwirkenden. Hier allen voran einem gestiefelten Kater, der sich wie ein roter Faden durch die Aufführung von Szene zu Szene schlich. Doch nicht nur der gestiefelte Kater glänzte in seiner Rolle, alle Laiendarsteller zeigten sich ausdrucksstark. Jeder charakterisierte seine Rolle perfekt. Textsicherheit war oberstes Gebot der Regisseurin Gudrun Schomer. Denn für eine Souffleuse war kein Platz auf der großzügig angelegten Bühne. Die Regisseurin kann nach der gelungenen Premiere in allen Punkten hochzufrieden sein. Der musikalische Part, für den Jörg Graf verantwortlich zeichnete, begeisterte ebenfalls das Publikum. Besonders erwähnenswert die Kostüme. "Martha Groß schneiderte Tag und Nacht, damit die Darsteller sich in so schönen Kostümen auf der Bühne präsentieren können", plauderte der Vorsitzende des Theatervereins, Meinrad Jager, aus dem Nähkästchen.

Die Geschichte von dem klugen Kater, den ein Müller seinem dritten Sohn vererbt und der dann listenreich seinen Herrn reich und zum Gemahl einer Prinzessin macht, begeisterten nicht nur Besucher aus der Region. Auch 48 Landfrauen aus Limburg an der Lahn erfreuten sich am Laienspiel. Weitere Aufführungstermine: Samstag, 11. Dezember, Sonntag, 12. Dezember, und Samstag, 18. Dezember, jeweils 17 Uhr in der Hirschberghalle in Bubach-Calmesweiler. Karten sind erhältlich unter www.theaterverein-bubach.de oder bei der Laurentius-Apotheke in Bubach.