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Sicherheitsberater im Landkreis St. Wendel geben Tipps zum Wohnungsschutz

In der Urlaubszeit : Sicherheitsberater geben Tipps

Wie sich Hausbesitzer in der Urlaubszeit vor Einbrechern schützen können, verraten die Seniorensicherheitsberater.

Die Seniorensicherheitsberater haben einige Tipps parat, wie sich Hausbesitzer in der Urlaubszeit vor Einbrechern schützen können. „Die Urlaubszeit, die gerade begonnen hat, ist für Ganoven oftmals eine sehr lohnende Arbeitszeit“, heißt es in einer Mitteilung. Daher sei es wichtig, einige einfache Grundregeln zu beachten, mit denen man Einbrechern das Leben schwer machen könne. Diese Regeln seien nicht unbedingt mit finanziellen Kosten verbunden. Ein Einbruch sei für viele Opfer nicht nur ein ärgerliches, sondern auch ein lange beunruhigendes Ereignis. „Häufig ist nicht nur der materielle Schaden schwer zu verkraften. Viele Einbruchsopfer können das Geschehen nur langsam verarbeiten“, weiß ein Sprecher der Sicherheitsberater.

Selbstverständlich sollte sein, dass Mitverantwortung für verreiste Nachbarn übernommen werde. Miteinander leben, heiße auch füreinander da sein. Deshalb solle bewusst auf verdächtige Situationen nebenan geachtet und in Verdachtsfällen sofort die Polizei über den Notruf 110 verständigt werden. „Auf keinen Fall sollte versucht werden, selbst einen Einbrecher aufzuhalten. Dies überlässt man der Polizei“, heißt es. Auch wenn man nur einige Tage verreist, sollte man die Nachbarn informieren, wenn niemand im Haus ist. Wichtig sei auch der Hinweis, wo und wie man im Urlaub erreichbar ist. Auch sollten Nachbarn und Freunde wissen, wann man wieder zurück ist.

Man sollte auch daran denken Nachbarn zu informieren, wenn sich eine automatische Beleuchtung im Haus einschaltet. Anrufbeantworter sollten abgeschaltet werden. „So kann ein Einbrecher sich nie sicher sein, ob die Hausbewohner wirklich verreist sind“, teilen die Berater mit. Postsendungen und Zeitungen sollten täglich aus dem Briefkasten entfernt werden oder man bestellt diese an die Wohnung von Verwandten oder Freunden. Rollläden sollten grundsätzlich nur zur Nachtzeit geschlossen sein. Tagsüber geschlossene Rollläden zeigen dem Einbrecher an: „Hier ist niemand da.“

Wenn man diese einfachen Verhaltenshinweise beachte, sei die Wahrscheinlichkeit groß, dass Einbrecher das Haus nicht als Tatort aufsuchen, „weil sie nicht sicher sein können, ob jemand im Haus ist“. Weiterhin habe man so die Chance, dass schöne Erinnerungen an die Urlaubsreise nicht mit der Heimkehr in ein verwüstetes Haus zunichtegemacht werden.

Weitere Infos gibt es in der Geschäftsstelle der ehrenamtlichen Seniorensicherheitsberater beim Seniorenbüro des Landkreises St. Wendel unter der Tel. (0 68 51) 8 01 52 01. E-Mail an: seniorenbuero@lkwnd.de. Dorthin können auch Anfragen für kostenfreie Vorträge und Beratungen gerichtet werden.