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Schüler und Lehrer des Wendalinum-Gymnasiums als Stammzellenspender

Stammzellenspender : „Leben retten kann man nicht alle Tage“

67 Schüler und Lehrer des Wendalinum-Gymnasiums haben sich als Stammzellen-Spender registrieren lassen. Um an Blutkrebs erkrankten Patienten weltweit zu helfen, organisierte das Gymnasium gemeinsam mit der DKMS (ehemals Deutsche Knochenmarkspenderdatei) eine Registrierungsaktion.

Der Schulleiter des Gymnasium, Studiendirektor Alexander Besch, berichtet: „Ich freue mich sehr über das Engagement unserer Schülervertretung und der Fachschaft Biologie, die gemeinsam die Registrierungsaktion geplant und organisiert haben.“ Damit leiste das Gymnasium Wendalinum einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen Blutkrebs und zeigt große Sensibilität für dieses wichtige Thema.

Gestartet wurde der Aktionstag mit einem Info-Vortrag zum Thema Blutkrebs und Stammzellspende. Besonders eindrücklich waren die Berichte zweier Stammzellenspender, die authentisch vermitteln konnte, was Stammzellspende und damit Leben spenden wirklich bedeutet. Anschließend hatten die Schüler die Möglichkeit, sich mit ihren Fragen direkt an die Experten zu wenden, bevor sie sich endgültig für eine Registrierung entscheiden konnten.

Schülersprecherin Alida Krampe betonte: „Der Vortrag war sehr informativ und die Registrierung echt  einfach. Und das Gefühl, damit eventuell Leben zu retten, ist sehr gut“. Die Registrierung selbst dauerte kaum zehn Minuten und erfolgte per Wangenschleimhautabstrich mit drei Wattestäbchen.

Die Gewebemerkmale werden nun in einem Labor analysiert und für die weltweite Spendersuche zur Verfügung gestellt. Wenn die registrierten potenziellen Spender dann tatsächlich als Stammzellspender infrage kommen, werden sie von der DKMS informiert. Nach einer erneuten Blutabnahme, der exakten Bestimmung aller relevanten Werte und einem ausführlichen Gesundheitscheck, kann es dann zu einer Stammzellspende kommen. Der Vorsitzende der Fachschaft Biologie am Gymnasium Wendalinum, Studienrat Christian Kröger, charakterisierte den Hintergrund der Registrierungsaktion sehr prägnant: „Leben retten kann man nicht alle Tage. Mit dieser Aktion haben unsere Schüler und Lehrer geholfen, das zu tun.“