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Schüler des Cusanus-Gymnasiums St. Wendel bei Biologie-Olympiade spitze

Gymnasium St. Wendel : Cusanus-Schüler sind in Biologie spitze

Der St. Wendeler Schüler Maxim Lotz hat als einziger saarländischer Teilnehmer die dritte Runde der Internationalen Biologie-Olympiade (IBO) 2021 erreicht.

Maxim Lotz, Schüler der Klassenstufe zwölf des Cusanus-Gymnasiums, hat in der zweiten Wettbewerbsrunde der Internationalen Biologie-Olympiade umfassende Kenntnisse in allen Teilbereichen der Biologie sowie problemlösendes Denken bewiesen und als einer der bundesweit 45 Besten abgeschnitten. „Als einziger saarländischer Teilnehmer hat sich Maxim durch seine Leistung für die dritte IBO-Wettbewerbsrunde qualifiziert“, freut sich ein Sprecher des Gymnasiums. Leonie Müller habe demnach die Teilnahme an der dritten Runde nur knapp verpasst und unter den saarländischen Teilnehmern Platz zwei belegt. Auch Sharon Meyer, Sophia Schnur und Florian Mailänder, die wie Leonie die zwölfte Klasse besuchen, hätten in der anspruchsvollen Klausur großartige Leistungen gezeigt und saarlandweit die Plätze fünf, sechs und acht belegt, teilt der Sprecher mit.

Maxim wurde nun von dem Kieler Team der Biologie-Olympiade in zahlreichen Seminaren und Abendvorträgen per Videokonferenzen auf einige Aspekte des Theorie-Anteils der dritten Runde eingestimmt. Bei der Vorbereitung auf die experimentellen Aufgaben wurde Maxim von den IBO-Betreuerinnen des Cusanus-Gymnasiums mit einem Praktikum zu biochemischen Grundlagen und Nachweismethoden unterstützt.

Inzwischen hat Maxim die umfangreiche dritte Runde der IBO absolviert. Diese dritte Runde wird normalerweise während einer Woche am Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) in Kiel ausgetragen. „Neben den umfangreichen theoretischen und praktischen Prüfungen zur Zoologie, Botanik, Stoffwechselphysiologie und Bioinformatik wird auch ein interessantes wissenschaftliches und kulturelles Programm für die 45 Teilnehmer angeboten“, erläutert der Sprecher. Allerdings musste Kiel in diesem Jahr ausfallen, und Maxim hat die einwöchige Wettbewerbsrunde Ende Februar teils in der Schule und teils auch online zu Hause absolviert.

Maxim konnte sich zwar nicht unter die bundesweit fünf Besten für die internationale Ausscheidung im Juli 2021 in Lissabon, Portugal, qualifizieren, habe aber die Aufgaben der dritten Runde mit großem experimentellem Geschick und fundierten Theoriekenntnissen gemeistert, so der Schulsprecher.