Schüler der Dr.-Walter-Bruch-Schule in St. Wendel engagieren sich

Schule setzt Zeichen : Fairer Handel an der Berufsschule

Dr.-Walter-Bruch-Schule übernimmt Fairantwortung für Menschen in Entwicklungsländern.

Gemeinsam ein Zeichen setzen und sich für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen von Menschen in Entwicklungsländern einsetzen. Das steckt hinter der Gründung des Fairtrade-Schulteams an der Dr.-Walter-Bruch-Schule. Das wurde kürzlich ins Leben gerufen und besteht aus Lehrern und Schülern aller drei Bereiche der Berufsbildungsschule BBZ (wirtschaftlich, technisch-gewerblich, sozialpflegerisch). Gefeiert wurde dies bei einer gemeinsamen Auftaktveranstaltung, zu der sich nach Angaben der Schule eine „enorme Anzahl an Freiwilligen“ einfand.

Hubert Maschlanka, Schulleiter des BBZ St. Wendel, betonte zur Eröffnung der Veranstaltung, wie wichtig es sei, beim Erwerb von Produkten darauf zu achten, dass diese unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt oder gefertigt wurden. Maschlanka lobte die Bereitschaft der Schüler und deren „innere Motivation“, sich für diesen guten Zweck einzusetzen.

Die Initiatorin des Projekts, Lehrerin Claudia Foster-Bard, zeigte sich gerührt, dass so viele Schüler erschienen waren, um den „Vertrag“ zur Gründung des Fairtrade-Teams zu unterschreiben. Sie gab einen kurzen Überblick über die Kriterien, die eine Schule erfüllen muss, um als Fairtrade-Schule ausgezeichnet zu werden. So muss zunächst ein Fairtrade-Schulteam gegründet werden, was das BBZ nun erfüllt. Alsdann muss ein sogenannter Kompass entwickelt werden, der die Pläne der Schule in Sachen „Fairer Handel“ festschreibt. An der Schule müssen fair gehandelte Produkte vertrieben und zum Verzehr angeboten werden. Das Thema muss sich im Unterricht niederschlagen, und in Schulaktionen sollen Menschen informiert und mobilisiert werden.

Foster-Bard informierte die Anwesenden, welche Aktionen bereits geplant seien. Und im Anschluss wurden weitere Ideen allgemein zum Thema Nachhaltigkeit gesammelt.

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