Harley-Treffen: Schönheiten aus Chrom und Stahl

Harley-Treffen : Schönheiten aus Chrom und Stahl

Zahlreiche Besucher bestaunten am Wochenende die zweirädrigen Kunstwerke beim Harley-Treffen in Winterbach.

Charakteristisch für das Harley-Treffen in Winterbach war ein stetiges Kommen und Gehen der Biker aus Nah und Fern. Bereits zum siebten Mal organisierten die Harley-Freunden Winterbach das Treffen, zum zweiten Mal auf dem Festplatz. An den drei Tagen legten wohl alles in allem um die 300 Maschinen einen Stopp in dem St. Wendeler Stadtteil ein. Besucher waren es durchaus ein Vielfaches davon, besonders am Samstag-Abend, als die Band Krüger Rockt auftrat.

„Es ist ein Fest für die ganze Familie“, sagte Bernd Gerber von den Harley-Freunden Winterbach. „Die Gäste sind von 30 bis 70 Jahre alt, quer durch alle Berufe.“ Zum ersten Mal hatte man auf der kulinarischen Seite mit Flammkuchen aufgerüstet. Kalle Schwindling und Carlo Calabrese schwangen die Teigfladen und sorgten für Nachschub. Gleich daneben lockte passenderweise ein Weinstand mit ausgesuchten Winzerweinen. Vor allem aber gab es jede Menge schöne und außergewöhnliche Motorräder zu bewundern. Besonders die Gryphon von Volker Cullmann aus Püttlingen zog die Blicke auf sich. Auffällig an der Maschine waren nicht nur die Tonnen von Chrom sondern auch und vor allem die  Airbrusharbeit, die die türkisblaue Maschine zu einem Traum auf zwei Rädern machte. „Die Bilder auf der Maschine erzählen im Grunde eine Geschichte, meine Geschichte“, erklärte der stolze Besitzer. „Es ist der immerwährende Kampf zwischen Gut und Böse, zwischen Jin und Jang. Für mich muss so ein Motorrad einfach vor lauter Chrom glänzen. Ich mag diesen Trend der mattschwarzen Maschinen nicht.“ Für das Putzen des ganzen Chroms können dabei leicht mal vier bis fünf Stunden drauf gehen.

Ein absoluter Hingucker beim Harley-Treffen in Winterbach war die chromstrotzende Gryphon von Volker Cullmann aus Püttlingen. Foto: Ralf Mohr

Mit rund 50 Helfern waren die Harley-Freunde Winterbach rund um die Uhr im Einsatz, um für den reibungslosen Ablauf des Treffens zu sorgen. „Wir haben einfach ein tolles Publikum und Randale waren hier noch nie ein Problem“, so Bernd Gerbers Fazit.

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